Arbeitskreis Klettern und Naturschutz Pfalz
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Arbeitsgrundlage des Arbeitskreises Klettern und Naturschutz Pfalz
(letzte Änderung 7.11.08)
Treffen der Fachgruppe
- Anfang November: Herbsttagung der Arbeitskreises Klettern und Naturschutz Pfalz. Neben
einem Jahresrückblick werden die im nächsten Jahr zu sperrenden Felsen festgelegt. Alle
interessierten Personen werden hierzu eingeladen.
- Ende April: Treffen der AKN-Fachgruppe Wanderfalken (5 Vertreter der
Naturschutzverbände, 5 Vertreter der Klettererverbände und je 1 Vertreter der
Landespflege SÜW und Südwestpfalz) zur endgültigen Festlegung der aktuellen Sperrungen.
Sperrung von Brutfelsen
- Ab 01. Februar des neuen Jahres: Felsen an denen..
a.) ...im letzten Jahr eine Brut stattfand
b.) ...in den letzten Jahren Bruten stattfanden, im letzten Jahr aber nicht gebrütet
wurde
c.) ...im letzten Jahr ein Brutversuch stattfand oder die Brut abgebrochen wurde
Anbringen der Sperrschilder an diesen Felsen bis zum 01. Februar des neuen Jahres.
- Nach dem 01.Feb:
d.) potentielle Brutfelsen. Bei beobachtetem Brutverdacht durch die benannten Vertreter
des Arbeitskreises wird der Felsen in Absprache mit der Landespflegebehörde gesperrt. Die
Sprecher des Arbeitskreises müssen informiert werden.
- Teilsperrungen von Felsen sind in Einzelfällen nach Absprache mit der
Landespflegebehörde möglich.
- Wenn zwei anerkannte Brutfelsen dicht beieinander liegen so wird der Fels der letzten
Brut (oder Brutversuch) gesperrt. Bei anderer Entscheidung der Wanderfalken wechselt die
Sperrung.
Aufhebung der Sperrungen
- Sperrung von Felsen an denen noch unschlüssige Paare, oder Paare die das Gelege
aufgegeben haben (Nachgelege), herumfliegen, bis zum 30. April eines Jahres.
- Kommt es zur Aufgabe von Bruten oder Verlusten von Jungvögeln, bleibt der Fels solange
gesperrt, bis die trauernden/suchenden Altvögel ihre enge Felsbindung verlieren. Die
Entscheidung trifft die zuständige Landespflegebehörde.
- Aufhebung der Felssperrung bis spätestens 1. Juli. Frühere oder spätere Aufhebung
nach Freigabe durch AKW oder AWU sind möglich.
© 2008 PK