maximale Höhe: 53m

Das mächtige Massiv am Rindsberg-Südhang nördlich über der Straßengabelung zwischen Sarnstall und Lug findet schon immer wenig Zuspruch. Hier fristet viel unberührter Fels ein v.a. unten überaus bemoostes Dasein.

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Siehe "Östl. Kesselwand". Auf dem breiten Waldweg in östl. Richtung weiter unter den Pfeiler

Weidenthaler Fels
Bruchüberhang 4+
  Ostseitig und weit rechst oben über breiten Riss mit brüchigen Wabenüberhang und mehreren Aufschwüngen zu bewachsenen Stufen. Linkshaltend z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Christoph Stark
 
Datum :  30.11.1978
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Pfalzwichserweg 7-
  Wo "Bruchüberhang" startet linkshaltend auf ein schmales Band. Gerade zu R bei stumpfer Kante, dort hinauf und nach links zu H (doppelt, alt). Gerade weiter über Wand in Verschneidung (H) und über Rissdach (H) in bewachsenes Gelände (über das man noch hinauf kreuchen kann zum Ausstieg des "Rechten Pfeilers").
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Reinhard Karl
 Fritz Mungay
 Heinrich Kienzler
 
Datum :  22.5.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
Im derzeitigen Zustand (maroder Doppelhaken, Ausstieg sehr botanisch) nicht zum Vorstieg zu empfehlen.
Rechter Pfeiler 2.Sl 7+
  Startet vom gr. Band in halber Höhe (Stand-nR rechts): Ca. 12m (an nR vorbei) nach rechts zu Podest (R, evtl. Stand) - hierher auch vom östl. Waldhang aus über kurze Rinne, Band und kurze Stufe.
Links an Riss zu R und durch Rissverschneidung unter Dach (R). Nach links heraus (R) und über brüchige Wand zu einer Kiefer. Rechts über bewachsene Wand (nR) zum Gipfelplateau.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Rudolf Mohr
 
Datum :  12.5.1963
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Verschneidung oben wurde mittlerweile offensichtlich schon mal geputzt - war auf das Schlimmste gefasst, ging dann aber eigentlich ganz gut. Schwere Stellen am Ring in der (rissarmen) Verschneidung und oben unterm Dach, wo man eine gewisse Spannweite benötigt um zur Kante zu kommen. Der letzte Überhang vor dem Baum ist nochmal unangenehm (links gute SU).
Insgesamt würde ich der Einschätzung im alten (blauen) Daigger-Cron zustimmen. Große, abenteuerliche Bergfahrt!
Man muss schon ein echter Pfalzspezialist sein, um diesem Weg (mit der Begradigung - die originale 1. Länge ist absoluter Müll) ein "fast lohnend" zuzugestehen.
Zu Beginn schöner Riss, dann fürchterlich brüchige Verschneidung - manche Strukturen verabschieden sich beim Antippen. Dach wieder gängig, aber dann folgen übel bewachsene, sandige und runde 10 Meter bis zum Stand an großer Kiefer.
Sicherung: besser nix, sonst geht wegen Seilzug nichts mehr. Oben dann unschwierig über den letzten R z.G.
Man fragt sich, wann der Weg letzmals gegangen wurde.
  V: Rechte Einquerung 3
  Vom Start des "Pfalzwichserweges" aus übers Band nach links zum Podest.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  12.9.1963
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  V: Begradigung 6
  Mit "Rechter Pfeiler 1.Sl" beginnen und vom 1.R gerade weiter über Reibung (R) zu Band. Ein wenig nach rechts (H) und wieder gerade zum letzten Drittel des Querganges (R).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Ernst Hunsicker
 Anja Trautmann
 
Datum :  20.5.1993
4 Kommentare 4 Kommentare
Habe die Variante wieder in einen kletterbaren Zustand versetzt (schonend!). Sollte mindestens für das nächste Jahr ausreichen. Kommet und sehet ...
Haben das Teil gestern mal wieder geklettert; ich frage mich schon wie Steff 2008 unten die Reibung (der Begradigung) hochgekommen ist ... zentimeterdicke Sandauflage auf den Absätzen und der Rest flächendeckend mit Spinatflechten bewachsen.
An sich ein schöner, fester, gut gesicherter 6er.
Eigentlich könnte der Weg ganz gut sein - wenn der Fels frei läge. Immerhin schauen die Ringe noch aus Flechten und Moos und weisen den Weg. Die Absicherung ist gut, wenn man denn die durchaus vorhandenen Lettenlöcher findet.
Bis zum R ganz gängig, aber dann verschwindet der Fels auf weite Strecken völlig unter Flechten und Moos. Hier heißt es graben, um Tritte, Griffe und die glücklicherweise vorhandenen Lettenlöcher zu entdecken.
Einstürzende Neubauten 8+
  Aus dem Rechtsquergang o. vom Podest im "Rechten Pfeiler 2.Sl" (Stand-R) linkshaltend (SU) an den mächtigen Pfeiler in Wandmitte und über diesen (2R), oben rechtshaltend und brüchig (Rock #2, Fr #3) z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Klaus Schehl
 Arno Dimmler
 
Datum :  12.11.1995
3 Kommentare 3 Kommentare
Ich kann die Bewertung nicht so recht nachvollziehen (def. schwerer). Man(n) muss wohl eher "willenlos" sein, wenn man das so vorsteigen wollte...
Es mag der von Ingo angesprochenen Grundreinigung geschuldet sein: so übel fand ich den Weg (im Toprope) nicht. Gegen den Bruch im Rechten Pfeiler ist der Fels zwar sandig, aber fast fest. Kurze, durchaus schöne Schlüsselpassage an Löchern, Kieseln und Leisten, davon eine "stabilisiert". Bei diesen gedübelten Gerüstösen möchte man aber wirklich nicht vorsteigen!
Erster Eindruck: völlige Katastrophe. Schon im Zustieg vom Band kann von Sand"stein" keine Rede sein. Die vom Tal aus so eindrucksvolle Kante bröselt langsam vor sich hin. Nach einer Grundreinigung: wirklich gute Züge, bei denen man aber ständig Angst hat, mit den Strukturen aus der Wand zu fliegen. Im Vorstieg extrem gefährlich, gedübelte Ösen im Sand und weiter runout obenraus - wenn, dann nur Toprope (am besten jumarn).
Rechter Pfeiler 1.Sl
  Rechts der Zahl 1777 über stumpfe Kante (nH) und über Wand (R) linkshaltend zu bewachsener Rinne. In ihr auf ein gr. Band (Stand-nR rechts).
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  1963
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Das unsichtbare Vierte 7+
  Links der Zahl 1777 über überhängende Wand (3R), bewachsene Stufen und durch Rinne (s. "Rechter Pfeiler 1.Sl") zu gr. Band (Stand-R rechts).
Gerade (R vom "Linken Pfeiler") zu Überhang (R), über ihn, Wand (R vom "Linken Pfeiler") und Dach (2R) zu Band (R; Stand). Orig. 5m nach rechts und gerade z.G.
  Detail
Ringe:  10
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Anja Trautmann
 Udo Daigger
 
Datum :  20.5.1993
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Linker Pfeiler 7+
  Über Riss (Ks) rechts der "Grünen Rinne" gerade zu Rinne (s. "Rechter Pfeiler") und zum gr. Band (Stand-nR rechts).
Über Wand (R) zur Verschneidung links des die Südwand dominierenden Pfeilers. Zuerst in, dann links von ihr (2H, Ks) unter Dach (Stand, R). Mit Sst. und H über es und Wand z.G.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A1 & Sst
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  30.4.1966
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In der großen Verschneidung stecken geschätzte 8-10 Rostgurken drin. Lohnt Sanierung aber nicht.
Grüne Rinne 1
  Der Riss, der den westlichen Vorbau abgrenzt.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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  V: Linker Einstieg 3+
  Links der Rampe an Riss gerade zur Rinne.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Josef Rück
 
Datum :  17.4.1981
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Brennweite 6
  Westseitig zu R unter einer Rippe. Gerade (R) zu Überhang (R) und weiter z. AR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Walter Kirsten
 Lothar Theobald
 
Datum :  12.5.2001
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Sicher der gängigste Weg am Fels, auch wenn er in Erinnerung ruft, dass 6 doch schwer ist.
Bergweg 4
  Vom Absatz überm westlichen Vorbau über Bänder im Zickzack z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Karl-Heinz Nagel
 Hans Laub
 
Datum :  15.10.1983
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