maximale Höhe: 25m Gipfelbuch vorhanden

Das mehrfach gestufte und teilweise stark bewachsene Massiv am SW-Grat des Kleinen Adelberges nördlich des B10-Anschlusses bei Annweiler.
Mit ca. 90Hm lassen sich schon fast alpine Unternehmen üben. Dabei werden immer wieder etwa 7 bis 8m hohe Stufen von bester Gesteinsqualität (oft schön strukturiert) überwunden, gefolgt von Terrassen. Dort kann von jeder ganz leicht in den Waldhang "geflüchtet" oder andersrum ein Toprope installiert werden.
Besser nicht gleich nach Regenfällen angehen und auch was für heiße Tage, da man doch oft im Baumschatten klettert.
Das Wandbuch befindet sich rechts in einer Verschneidung vor der Ausstiegsplatte.

1 Kommentare
Wenn es mal eher alpin sein soll, dann ist man hier richtig. Zu Fuß zum Einstieg, dann 90m klettern in gemischtem Gelände.
Einmalige Aussicht am Ausstieg und Abschluss in der nahen Jung-Pfalz-Hütte liefert genug Stoff für Heldensagen.

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Nach dem Turnerheim links ab, und gleich im Wald dem Pfad steil links aufwärts folgen (Rundwanderweg 7). Einen Forstweg kreuzen und weiter steil bergauf bis man auf eine zweiten trifft dem man rechts aufwärts folgt und nach ca. 150m scharf links abbiegt. Man kommt so an einem Felsen vorbei (wo der Rundwanderweg 7 nach rechts den Hang hoch zieht) und steht nach weiteren ca. 200m am Wandfuss.

Adelberg-Südgrat
Gesamter Grat 5+
  Über Bänder von links zu Verschneidung und nR. Ihr folgen bis zum 1.Band und weiter über Blöcke zum 2.Band (Stand-nR; Abseilhöhe 32m).
Von links in kurze Verschneidung (nR) und entweder links über Kante oder rechts über Riss zum 3.Band. Weiter über Blöcke zum 4.Band (Stand, Baum).
Über Riss (nR) zu Kante und gerade (nR) zum letzten Band (Stand-nR).
Rechts der Abschlussplatte über Verschneidung (nR) z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  90m
Ringe:  7
davon nachträglich:  7
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Ralf Schmitt
 
Datum :  1996
9 Kommentare 9 Kommentare
Mein Kommentar aus dem Jahre 2012 ist jetzt wohl eher fürs Archiv - jetzt also 7nR!!!! Das ganze ging doch auf der beschriebenen Wegführung auch ohne einen einzigen gut zu klettern und das selbst im damals ungeputzten Zustand. Sicherheit und Komfort, das muss auch wohl auch in einem Traditionsklettergebiet sein...
Aha. Vor zwei Jahren war es einer, und der war in der Plattenlänge oben. Ging auch ohne die Ringe ganz gut (unter Umgehung der Einstiegsplatte).
Geht das irgendwie auf den Erstbegeher zurück? Und selbst wenn, wird jetzt mittlerweile alles nachträglich eingebohrt? Selbst solch alpin angehauchten Gratkrauchereien?
Klettern wie in manch alpiner Tour - und das mitten in der Pfalz! Am besten mit nem kurzen Seil (40m reichen dicke - abseilen wird man den Waldhang eh nicht) und nur nem kleinen, klettertauglichen Rucksack. Den kann der Nachsteiger dann wunderbar mitbringen, und man kann von oben gemütlich runter laufen.
Zu den Ringen: ich habe heute 6 Stück (!) gezählt (ohne den Platten-Pfalzring), wovon maximal der oberste sinnvoll ist (Rest lässt sich mobil auch super sichern). In der (geputzten) Einstiegsplatte ist auch noch ein Bohrloch - dort wäre ein Ring sicher sinnvoll (hab mich heute dort retten lassen - bin sicher da ist früher zu dem angegebenen Schwierigkeitsgrad niemand hoch).
Ansonsten ist fast alles gesagt. Wie man oben mit < 1,80m zum ausgerufenen Schwierigkeitsgrad in die Platte kommen soll ist mir nicht klar geworden (bin rechts die Verschneidung raus).
Hmm, konnte vor 4 Wochen noch keine fixen Sicherungen entdecken (außer der Ring in der Abschlussplatte). War IMO auch nicht nötig - man klettert ja im Wald...
Wegfindung war bissl komisch, bin irgendwie hoch: 1.Sl über die linke Verschneidung (war geputzt). 2.Sl gerade weiter, etwas linkshaltend und dann über Platte links von einem markanten Riss. 3.Sl an Rissspur steil hoch, den Überhang darüber rechtshaltend zur letzten Terrasse. Aber man kann dort überall hochklettern (mehr oder weniger schwer).
Ich bin über die Platte zum ersten Standplatz (n?H) und dann gleich weiter zur ersten großen Terasse. Stand am Baum.Nach dem n?H lässt sich der Weg sehr gut absichern. In der Sl vor der oberen Platte steckt noch ein n?H. Auf den Terassen vor und nach dieser Sl befinden sich Standplätze (nH).
Bin über die angenehm schattige obere rechte Verschneidung ausgestiegen und zum Abschluss noch die obere direkte Platte gejumart.
Der Rolls Royce der Kraut und Rüben Touren!!! ... und ja, der logische Weiterweg führt den durstigen Kletterer direkt zur Jungpfalz-Hütte ;).
Mich erinnert der Charakter der Kletterei und Wegführung sofort an die Via Del Veterano im Tessin, eben nur im Maßstab 1:10 kleiner. Immerhin drei Seillängen à 30 Meter. Der Fels hat durchweg beste Trifelsqualität. Das entschädigt einen für das Gefühl eigentlich nur einen steilen Waldhang hinauf zu klettern. Dennoch einzigartig in der Südpfalz bietet dieser Weg eine sehr lange homogene Kletterei im Schwierigkeitsgrad IV bis V ohne lästige Quergänge. Es gibt so gut wie keine runden Griffe. Selbst die Riesenhenkel sind scharfkantig und positiv.
Wir beiden Veteranen sind die große Verschneidung direkt links der Platte eingestiegen und zwei Seillängen später die Verschneidung rechts der Abschlussplatte ausgestiegen.
Ein Standardsatz Friends, mittlere Größen auch doppelt, und lange Schlingen lassen die Unternehmung sehr gut absichern.
Einmal im Jahr sollte der freundliche Hausmeister mit dem weichen Besen die Kiefernnadeln fegen.
Der Rolls-Royce unter den Kraut-und-Rüben –Touren der Pfalz!
Knapp 100m Weglänge (wir haben es in vier ca.25m-Sl gemacht) und teils was für die Dreckfresser und Botaniker. Der Grat setzt direkt am Forstweg unten an und dann immer direkt auf dem Kamm dem Weg des meisten Felses folgen.
Lässt sich aufgrund der reichlich vorhandenen Botanik gut absichern (viele Schlingen, auch längere mitnehmen), wobei ich auch noch Cam 0.5, 0.75 und 1 untergebracht habe. Stand kann je nach Lust auf einer der vielen Terrassen gemacht werden. In die Platte der letzten SL zu kommen (wo auch der einzige R steckt) ist für Kletterer < 160 cm ein Zwergentod, wobei man in der SL zuvor auch mal die Hände aus den Taschen nehmen muss.
Der Blick auf die Bindersbacher-Felsen und den Asselstein ist vom allerfeinsten.
Wo die ganzen Varianten allerdings sind wissen wohl nur deren Erstbegeher.
unterer und oberer Teil wurden von Reiner Braun schon am 2.12.79 erstbegangen
  V: Direkte Einstiegsplatte 6-
  Gerade über Platte (nR) zu Band (Cam #0.75) und links zum 1.R.
  Detail
Tourenlaenge:  8m
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  2014
3 Kommentare 3 Kommentare
...die nächste Stufe ist erreicht. Momentan nicht kletterbar.
im aktuellen Zustand E1.
Wenn an diesem schönen Felsen überhaupt ein weiterer Ring nett gewesen wäre, dann hier. Aber vielleicht kommt er ja noch (und der Dreck links und rechts noch weg)!
  V: Linke Einstiegsverschneidung
  Links vom Originaleinstieg über geschlossene Verschneidung zum 1. Band.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  IV+, A0
Erstbegeher:  Reiner Braun
 (v.u.g.)
 
Datum :  1.5.1994
1 Kommentare 1 Kommentare
Vermute: das ist nicht die "übliche" Einstiegsverschneidung sondern das markante Ding links davon. Da käme 4+/A0 eher hin.
  V: Untere Verschneidungskante 4+
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Thomas Marz
 
Datum :  1.4.1994
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  V: Ostverschneidung 5
  Startet vom 3. Band: Nach rechts und durch markante Verschneidung zum 5. Band (Stand-nR).
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Mildner
 Hans Hindel
 Luis Niedermeier
 
Datum :  2.1.2020
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  V: Direkt zur oberen rechten Platte 5
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Norbert Hornung
 
Datum :  17.11.1993
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  V: Obere direkte Platte 6+
  Vom letzten Band aus von rechts kommend zu Hangelleiste und linkshaltend über Platte (R) z.G.
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Tourenlaenge:  12m
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Reiner Braun
 
Datum :  20.3.1993
2 Kommentare 2 Kommentare
Menschen um 1,70m Körpergröße sind hier wieder mal priveligiert: Wo für Normalkletterer im moderaten SG 6+ gestiegen werden muss, haben Kleine hier wirklich eine delikate Boulderstelle am Einstieg zu erturnen, aber es geht. Schön, wenn´s geklappt hat!
Sieht wirklich aus und klettert sich wie die Trifelsplatte ... leider nur Maßstab 1:5. Aber was für ein Ambiente! Am Ausstieg aufpassen: die Humusschicht dort ist stark glasscherbenhaltig.
  V: Obere linke Platte 5+
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 (v.u.g.)
 
Datum :  9.4.1993
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  V: Direkt zur oberen linken Platte 6+
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Reiner Braun
 
Datum :  30.10.1993
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  V: Linksaußen
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  IV+, A1
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Thomas Marz
 
Datum :  1.5.1994
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  V: Bandeinquerung 3
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 
Datum :  20.3.1993
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  V: Direkter Birkenausstieg 4+
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Marz
 Reiner Braun
 
Datum :  1.5.1994
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  V: Obere linke Verschneidung 2
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 
Datum :  30.10.1993
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  V: Oberer linker Quergang 3
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Norbert Hornung
 
Datum :  17.11.1993
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  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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  V: KM III 7-
  Am Felsmassiv, 15 m links der "oberen Platte" über kurze Wand.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 Udo Fessel
 
Datum :  05.10.2014
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