maximale Höhe: 58m

0 Kommentare

Kommentar hinzufügen

Asselstein Nordostseite (mit Schiff)
Wilde Jagd 8-/8 (E2)
  Aus der "Ostgrat-Nordverschneidung" nach rechts zu R und gerade auf die noch einmal einliegende NO-Kante. An ihr weiter (Fr 2.5) z. R. Links in der Wand empor und zurück um die Kante oder auch direkter um die Kante herum zu R. Abdrängend (R, kl. Fr) zum Band in der Ostwand (R) und z.B. wie "Ostwand" z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 0.5 + 2 + 2.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
Datum :  1989
4 Kommentare
Der Kiesel über 2R rechts der Kante ist Geschichte (ich wars nicht!)...mit Fersen-Hock etwas höher geht es noch, ist aber gefühlt noch um einiges wackliger als zuvor...
...war gestern mal mit Cpt.Crux wieder in der Route,unserem fortgeschrittenen Alter entsprechend mit Seil von oben.Ergänzend zu den Vorkommentaren einige Ratschläge von mir,denn ohne entspr.Vorwissen sollte man von diesem Weg die (Vorstiegs-)Finger lassen!Möglichst kurzgesagt:Gefährlich an der Route sind die beiden schrägen Kantenabsätze,an denen man im Sturzfall tunlichst vorbeispringen sollte!Hier braucht es zudem einen erfahrenen Sichernden!Die Crux(i.d.R.links der Kante geklettert)lauert zwischen dem 2. und 3.R,ja genau und darunter der 1.Kantensatz.Wenn man den 3.R glücklich entdeckt hat,sollte man nach dem 4.R wiederum nicht,richtig, auf den 2.Kantenabsatz fallen!Fazit:Vor einer Vorstiegsbegehung empfehle ich Sturztraining in engen Kaminen!Ohne Berührung der Kaminwände!Alles klar?
... der wackelige, gebleite Ring ist getauscht (und er hätte noch hunderte Stürze gehalten...). Mal sehen wie lange der Neue hält...
Zwischen 2. und 3. Ring kann man links oder rechts der Kante klettern. Ist man links der Kante, sieht man den 3.R unter Umständen nicht oder zu spät.
Kommentar hinzufügen
Ostgrat-Nordverschneidung 6
  Durch die markante Verschneidung die der östliche Vorbau (= Schiff) mit dem Hauptgipfel bildet.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Hex 11
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Fritz Mann
 Theo Mann
Datum :  8.10.1913
6 Kommentare
Zur Schwierigkeitshistorie: In den Führerwerken von 78 (Leukroth) und 85 noch als 5+ angeboten, ab 89 (Cron/Daigger) dann immerhin 6- und jetzt, 25 Jahre danach endlich der Sprung zum glatten sechsten Grad, ohne das wohl irgendwas signifikantes weggebrochen wäre. Zudem ist jetzt die "Westwand" am gleichen Fels formell leichter... Schauder. Irgendwann wir der Tag kommen, an dem auch der NW auf den Jungturm kein Pfalzvierer mehr ist.
...Ja,ja,hart für den Grad!Plädiere für ein Aufwerten hin zum vollen 6.Grad.Der Weg ist schwerer als die Bockverschneidung!Bei der Erstbegehung wohl ähnlich sicherungsfrei,allerdings 10 Jahre zuvor begangen,Respekt!Stimmt Herr W. aus W.,die Kombi Verschneidung + Direkte Ostwand ist sehr lohnend und gut in einem Rutsch zu klettern,man sollte allerdings nicht an Spätsommersonntagen mit den üblichen Abseilhorden kollidieren!Meine Gesamtbewertung:7-!
Auch eher eine harte 6-, gut zu sichern mit großem Gerät, aber man muß wollen! Bin auch ohne Schulterriss hoch...
Mit Seilverklemmen hatte ich keine Probleme. Das "Schulterrissschamkler" aus dem Panico-Führer habe ich auch nicht gefunden (ist doch eher das Gegenstück). Nur auf Riss gekeult fand ich das auch nicht wirklich leichter. Bins in irgendeinem Mix aus Klemmen, Ausspreizen und Piazen hoch. Kletterei ist wesentlich eleganter als das Gegenstück, die Bewertung eher stramm, aber der Weg frißt gutmütig mobiles Gerät. Cam bis 4 (zweimal angenehm oder nen 5er) sinnvoll. Sehr lohende, cleane Edelperle. Bedenkt man die zur Verfügung stehenden Sicherungsmittel der Erstbegher: Respekt!
Am ersten steilen Stück sollte man etwas aufpassen, dass das Seil nicht im Riss verläuft. Dieser wird dort nämlich so eng dass sich das Seil leicht verklemmt, bzw. man enormen Seilzug bekommt. Ansonsten prinzipiell auf zwei Arten kletterbar: sicher im Riss (Vorsteigervariante) oder elegant spreizend (Nachsteigervariante).
Mit großen Hexentric gut abzusichern. Nimmt man die dir. Ostwand noch dazu hat man eine klasse 33m Tour.
Kommentar hinzufügen
  V: Backbord 8-
  Auf dem ersten Querband der "Ostgrat-Nordverschneidung" nach 3m nach links und gerade über Wand (R) und Platte auf das Schiff.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 0
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Jürgen Wesely
 (v.u.g.)
Datum :  15.10.1995
0 Kommentare
Kommentar hinzufügen
  V: Hart Backbord 6+
  Vom Einstieg der "Ostgrat-Nordverschneidung" schräg links zu Schuppe und gerade weiter zu "Backbord"
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Frank Eigner
Datum :  28.9.1996
0 Kommentare
Kommentar hinzufügen
Neue Ostwand 7- (E2)
  Oberer Teil: Thomas Nöltner (v.u.g.); 16.10.1975. Ca. 4 m rechts der "Schiffkante" abdrängende Wand (altes Boulder"problem") und kurze Rißverschneidung zu Band. Gerade an stumpfer Kante zu Band und Reibung zum Grat. Stand (R = "Ostwand"). Links der "Ostwand" durch die Wand zum Band, auf der "Ostwandvariante" bis zum Rißende und kurze Wand (R) z. Abseilring am G.-Plateau.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   u.T.
 Thomas Nöltner
 Richard Mühe
Datum :  22.10.1975
2 Kommentare
Hab` jetzt auch mal den unteren Teil gemacht: Der "Bouldereinstieg" zeigt ein hübsches Zusammenspiel der Farben grün und rot (Buntsandstein eben), klettert sich jedoch ganz gut. In der "kurzen Verschneidung" kann man was solides legen. Zu Beginn der "stumpfen Kante" bröckelt`s ein bisschen, hier auch die schwerste Stelle (Aufrichter) - leider ungenügend gesichert. Die folgenden Aufschwünge müssten zunächst mal geputzt werden, damit man wieder von "Reibung" sprechen kann. Würde sich aber lohnen, denn der Fels ist sehr gut, die Bewegungen interessant und absicherbar ist es auch. Fazit: mit einem nR eine richtig gute Länge. Den oberen Teil fand ich nicht mehr ganz so prickelnd: nur wenige eigenständige Meter, man tangiert mehrfach die Magnesia-Mäander der SO-Kante und die Absicherung ist mäßig. Oben in der Wandvariante wird`s dann auch noch flechtig, zugekackt und brüchig - daher am besten original klettern. Der Ausstieg ist dann aber nochmal richtig klasse!
Steigt man die SüdOstkante ein und hält sich ab dem 3.R rechts in der Wand kommt man recht bequem in den oberen Teil der "Neuen Ostwand". Noch die "Wandvariante" dazu und schon hat man 35m beste Wandkletterei. Im Vorstieg sollte man konzentriert sein.
Kommentar hinzufügen
  V: Wandvariante 6+ (E2)
  Vom Band oben gerade weiter und nach rechts
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Reinhard Karl
 Richard Mühe
Datum :  5.9.1976
0 Kommentare
Kommentar hinzufügen
Schiffkante 6+
 
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A1
Erstbegeher:   Paul Reithofer
 Wilhelm Friedrich Nickel
 Peter Kölsch
Datum :  1.5.1953
2 Kommentare
Gute Kletterei in tollem Fels, bei den heutigen Tropenbedinugen allerdings teils unangenehm schmierig, v.a. als notorischer Chalkverweigerer. Wie Edi schrieb, zum ersten Ring die Crux (bissle rechts halten) um zu diesem eine vernünftig liegende, solide Sicherung zu verbauen muss man bissle schauen, aber man steht dort ja gut. SU zum Anklettern des 3R fand ich auch angenehm.
Das Anklettern des ersten R empfand ich als schwerstes, dort Cam#1. SuSl für zum 3.R ganz nützlich.
Kommentar hinzufügen
Magic Bus 7+/8-
 
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 SU
technische Bewertung:  VI+, A0
Erstbegeher:   Michael Roith
 Michael Grießbach
Datum :  1984
0 Kommentare
Kommentar hinzufügen
Schiff ahoi 7 (E1)
 
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2 SU, Fr 2.5 + 0.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
Datum :  15.10.1989
3 Kommentare
Weiß auch nicht, was mich in diee Tour getrieben hat. Würde mich jetzt wirklich nicht als Weich-Ei bezeichnen, aber das hier war wiedermal ein Höhepunkt ... der reinste Horror. Warum der 1. Ring so vollkommen sinnfrei mitten in die Schlüsselpassage gepflanzt werden musste, weiß wohl allein der Meister selbst. Bis dorthin nur zweifelhafte Sicherungen (bröselige Taschen für Friends, zwei Zweifingersanduhren) ... m.M.n. alles Selbstbetrug! Den Bruch unterm 2. Ring erträgt man mit Fassung, die Erkenntnis, dass bei Einhängen einer Normexe der Karabiner auf der Felskante aufliegt, schon wieder eher nicht. Insgesamt sehr unerfreulich, besser doch im Toprope!
Ich habe am 06.07.2010 diese Route geklettert und muss ausdrücklich vor dem Bruch warnen unterhalb des 2.R warnen. Ich bin eigentlich ein sehr weichgreifender Kletterer und mir sind da keine brauchbaren Halte- oder Sichererungspunkte aufgefallen welche eine vernünftige Absicherung des kleinen Aufschwunges zum 2.R hin möglich machen. An dieser Stelle ist es extrem "mürbe". Vorschlag: Beim Abseilen vom Schiff den 2.R per Express einhängen und vielleicht sogar verlängern, sonst ist es ein weiter Flug zum 1.R. (klamafel: Klaus Becker)
??.??.1999: Vor dem 2. R setzt sich ein Kletterer zum Ausruhen in eine Sanduhr. Die ist dann gebrochen. Er hat einen Pendelsturz gemacht und ist mit dem Kopf an die Verschneidungswand geschlagen. ==> schwere Kopfverletzungen
Kommentar hinzufügen
Ostwand 5+ (E1)
  Die meisten drücken sich vor dem Einstiegsriß und machen die "sportliche" Schiffkante
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:   Fritz Mann
 Ernst Hartmetz
 Jakob Otto
Datum :  9.10.1910
7 Kommentare
...Der AR am Ausstieg der Ostwand ist schon bald zu nem Drittel durch,da scheinbar einige Experten zum Topropen der Tour ja direkt durch den Ring fädeln müssen.
Ergänzung zu Sebastians kommentar: Das sollten aber nur erfahrene Kletter machen, da man doch aufpassen muss auf a) das sich das Seil nicht im Riss verhakt und b) die Seilenden passen.
Ergänzend zum Kommentar von hjc: über den Fritz-Mann-Kamin kann man auch mit 60m-Seil in einem Rutsch bis zum Podest des Normalwegs abseilen.
Wie schon vor etwa einem Monat gepostet sind die Hornissen (knapp unter dem 2.R) immer noch aktiv. Das kann übrigens auch zum Problem werden wenn jemand noch nicht solide (also schnelles) Abseilen beherrscht! Wie wohl bekannt sind die alternativen Abseilmöglichkeiten: über die Westseite (vom westl. Gipfelplateau aus) und dann nach Süden (zwiemalig), über den "Fritz-Mann-Kamin" (also nach Süden; 35m! oder zweimalig), über den "Pfundstein-S." (also nach Norden; 35m!) - Basejumps wurden noch nicht beobachtet....
Vom Stand auf dem Schiff auf den ersten Metern etwas konzentriert (rechts haltend und an den Riss), da es einen sonst in den Stand bzw. aufs Schiff haut (Schlüselstelle). Steht man dan erstmal über dem Ring geht ein solider Cam 1 und vor dem Band ein Cam 0.75. Zweiten Standring als ZS mitnehmen und genüßlich oben raus (Cam 0.5, Bäumchen). Hab mal etwas das Gemüse oben aus dem Orginalausstieg geputzt. Lohnende Genußkletterei.
Die großen Camalots liegen im Einstiegsriss bombig (sturzgeprüft). Die beiden Rißüberhänge sind für den angegebenen Grad doch recht tricky.
Wer's original einsteigen will nehme nen 5er und 6er Camalot mit, und schon ist's top gesichert! Ansonsten ist man im Einstieg wohl ziemlich solo unterwegs.
Kommentar hinzufügen
  V: Ostwandvariante 4+
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Franz Christmann
 Rudolf Christmann
 R. Bayer
Datum :  21.3.1920
0 Kommentare
Kommentar hinzufügen