maximale Höhe: 35m

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Asselstein Nordostseite (mit Schiff)
Wilde Jagd 8-/8
  Aus der "Ostgrat-Nordverschneidung" nach rechts zu R und gerade auf die noch einmal einliegende NO-Kante. An ihr weiter (Fr 2.5) z. R. Links in der Wand empor und zurück um die Kante oder auch direkter um die Kante herum zu R. Abdrängend (R, kl. Fr) zum Band in der Ostwand (AR)
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 0.5 + 2 + 2.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  1989
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...Der Kiesel über dem 2. R (oder das was nach dem Abbruch übrig war)wurde von einem Geschichtsklitterer (ich wars nicht) soweit herausgekratzt, dass die Stelle wieder kletterbar ist, aber gefühlt immer noch wackliger als zuvor...
Der Kiesel über 2R rechts der Kante ist Geschichte (ich wars nicht!)...mit Fersen-Hock etwas höher geht es noch, ist aber gefühlt noch um einiges wackliger als zuvor...
...war gestern mal mit Cpt.Crux wieder in der Route,unserem fortgeschrittenen Alter entsprechend mit Seil von oben.Ergänzend zu den Vorkommentaren einige Ratschläge von mir,denn ohne entspr.Vorwissen sollte man von diesem Weg die (Vorstiegs-)Finger lassen!Möglichst kurzgesagt:Gefährlich an der Route sind die beiden schrägen Kantenabsätze,an denen man im Sturzfall tunlichst vorbeispringen sollte!Hier braucht es zudem einen erfahrenen Sichernden!Die Crux(i.d.R.links der Kante geklettert)lauert zwischen dem 2. und 3.R,ja genau und darunter der 1.Kantensatz.Wenn man den 3.R glücklich entdeckt hat,sollte man nach dem 4.R wiederum nicht,richtig, auf den 2.Kantenabsatz fallen!Fazit:Vor einer Vorstiegsbegehung empfehle ich Sturztraining in engen Kaminen!Ohne Berührung der Kaminwände!Alles klar?
... der wackelige, gebleite Ring ist getauscht (und er hätte noch hunderte Stürze gehalten...). Mal sehen wie lange der Neue hält...
Zwischen 2. und 3. Ring kann man links oder rechts der Kante klettern. Ist man links der Kante, sieht man den 3.R unter Umständen nicht oder zu spät.
Ostgrat-Nordverschneidung 6
  durch die markante Verschneidung die der östliche Vorbau (= Schiff) mit der Ostwand bildet zum Durchgang 5m unterm "Schiff" und wie "Ostwand" weiter z. Stand-R
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Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Hex 11
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  8.10.1913
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Zur Schwierigkeitshistorie: In den Führerwerken von 78 (Leukroth) und 85 noch als 5+ angeboten, ab 89 (Cron/Daigger) dann immerhin 6- und jetzt, 25 Jahre danach endlich der Sprung zum glatten sechsten Grad, ohne das wohl irgendwas signifikantes weggebrochen wäre. Zudem ist jetzt die "Westwand" am gleichen Fels formell leichter... Schauder. Irgendwann wir der Tag kommen, an dem auch der NW auf den Jungturm kein Pfalzvierer mehr ist.
...Ja,ja,hart für den Grad!Plädiere für ein Aufwerten hin zum vollen 6.Grad.Der Weg ist schwerer als die Bockverschneidung!Bei der Erstbegehung wohl ähnlich sicherungsfrei,allerdings 10 Jahre zuvor begangen,Respekt!Stimmt Herr W. aus W.,die Kombi Verschneidung + Direkte Ostwand ist sehr lohnend und gut in einem Rutsch zu klettern,man sollte allerdings nicht an Spätsommersonntagen mit den üblichen Abseilhorden kollidieren!Meine Gesamtbewertung:7-!
Mit Seilverklemmen hatte ich keine Probleme. Das "Schulterrissschamkler" aus dem Panico-Führer habe ich auch nicht gefunden (ist doch eher das Gegenstück). Nur auf Riss gekeult fand ich das auch nicht wirklich leichter. Bins in irgendeinem Mix aus Klemmen, Ausspreizen und Piazen hoch. Kletterei ist wesentlich eleganter als das Gegenstück, die Bewertung eher stramm, aber der Weg frißt gutmütig mobiles Gerät. Cam bis 4 (zweimal angenehm oder nen 5er) sinnvoll. Sehr lohende, cleane Edelperle. Bedenkt man die zur Verfügung stehenden Sicherungsmittel der Erstbegher: Respekt!
Am ersten steilen Stück sollte man etwas aufpassen, dass das Seil nicht im Riss verläuft. Dieser wird dort nämlich so eng dass sich das Seil leicht verklemmt, bzw. man enormen Seilzug bekommt. Ansonsten prinzipiell auf zwei Arten kletterbar: sicher im Riss (Vorsteigervariante) oder elegant spreizend (Nachsteigervariante).
Mit großen Hexentric gut abzusichern. Nimmt man die dir. Ostwand noch dazu hat man eine klasse 33m Tour.
  K: Ostwand direkt 6+
  die "Ostgrat-Nordverschneidung" mit der "Ostwand", deren "Ostwandvariante" und zuletzt den Ausstieg der "Neuen Ostwand" kombinieren
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Backbord 8-
  Vom ersten Querband der "Ostgrat-Nordverschneidung" 3m nach links und gerade über Wand (R) und Platte aufs Schiff.
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Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 0
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 (v.u.g.)
 
Datum :  15.10.1995
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Erstaunlich gut, nur leider ziemlich dreckig. Am besten mit Einstieg über Hart backbord. Steigt man dort direkt in Falllinie der Schuppe ein, hat man schon mal einen schönen Boulder (aber auch schwerer als 6+). Zum Ring hin muss man sich schon mal ziemlich strecken, danach dann die klettertechnische Crux: klasse Züge an tollen Eisenleisten. Vom oberen Band weg dann die moralische Crux: Ungesichert in die flechtige Platte, bei allerdings bester Felsqualität (da, wo er rausschaut...). Da möchte man mit einem mäßigen Baumstumpf unten auf dem Band als letzte Sicherung nicht abgehen. Habe dort ein paar Griffe und einen Schlitz für einen sehr kleinen Cam freigelegt. Man sollte ein komplettes Cam-Sortiment dabei haben, vor allem mehrere sehr kleine (0.3 und kleiner).
  V: Hart Backbord 6+
  Vom Einstieg der "Ostgrat-Nordverschneidung" schräg links zu Schuppe und gerade weiter zu "Backbord"
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Frank Eigner
 
Datum :  28.9.1996
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Neue Ostwand 7-
  Ca. 4m rechts der "Schiffkante" abdrängende Wand (altes Boulder"problem") und kurze Rissverschneidung zu Band. Gerade an stumpfer Kante zu Band und Reibungsstelle hinauf aufs Schiff. Stand (R = "Ostwand").
[bereits am 16.10.1975 von Th. Nöltner v.u.g.] Jetzt links der "Ostwand" an Rissspur durch die Wand zu bequemem Band, auf der "Ostwandvariante" bis zum Rissende und kurze Wand (R) z. AR am G.-Plateau.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  u.T.
 Thomas Nöltner
 Richard Mühe
 
Datum :  22.10.1975
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Hab` jetzt auch mal den unteren Teil gemacht: Der "Bouldereinstieg" zeigt ein hübsches Zusammenspiel der Farben grün und rot (Buntsandstein eben), klettert sich jedoch ganz gut. In der "kurzen Verschneidung" kann man was solides legen. Zu Beginn der "stumpfen Kante" bröckelt`s ein bisschen, hier auch die schwerste Stelle (Aufrichter) - leider ungenügend gesichert. Die folgenden Aufschwünge müssten zunächst mal geputzt werden, damit man wieder von "Reibung" sprechen kann. Würde sich aber lohnen, denn der Fels ist sehr gut, die Bewegungen interessant und absicherbar ist es auch. Fazit: mit einem nR eine richtig gute Länge. Den oberen Teil fand ich nicht mehr ganz so prickelnd: nur wenige eigenständige Meter, man tangiert mehrfach die Magnesia-Mäander der SO-Kante und die Absicherung ist mäßig. Oben in der Wandvariante wird`s dann auch noch flechtig, zugekackt und brüchig - daher am besten original klettern. Der Ausstieg ist dann aber nochmal richtig klasse!
Steigt man die SüdOstkante ein und hält sich ab dem 3.R rechts in der Wand kommt man recht bequem in den oberen Teil der "Neuen Ostwand". Noch die "Wandvariante" dazu und schon hat man 35m beste Wandkletterei. Im Vorstieg sollte man konzentriert sein.
  V: Wandvariante 6+
  Vom Band oben gerade weiter und nach rechts
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reinhard Karl
 Richard Mühe
 
Datum :  5.9.1976
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Schiffkante 6+
  Vor der namensgebenden Kante stehend dem Riss folgend zu Absatz unter der glatten Wand. Gerade (2R) unter den Überhang (SU) und gerade (R) hinauf aufs Schiff (AR).
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A1
Erstbegeher:  Paul Reithofer
 Wilhelm Friedrich Nickel
 Peter Kölsch
 
Datum :  1.5.1953
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Cam#4 liegt vor dem ersten R perfekt und solide im Loch in Fallinie vom R, um diesen entspannt anzuklettern. Dann hat sich auch der Vorschlag in der SanSi von mir erledigt, den ersten R zwecks komischen Ankletterns und düfriger Sicherungssituation runterzusetzen. Ist halt nicht so die Tour, wo man mal so nen Cam#4 am Gurt hat, v.a. da es von unten nicht danach aussieht.
Gute Kletterei in tollem Fels, bei den heutigen Tropenbedinugen allerdings teils unangenehm schmierig, v.a. als notorischer Chalkverweigerer. Wie Edi schrieb, zum ersten Ring die Crux (bissle rechts halten) um zu diesem eine vernünftig liegende, solide Sicherung zu verbauen muss man bissle schauen, aber man steht dort ja gut. SU zum Anklettern des 3R fand ich auch angenehm.
Das Anklettern des ersten R empfand ich als schwerstes, dort Cam#1. SuSl für zum 3.R ganz nützlich.
Magic Bus 7+/8-
 
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 SU
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 Michael Grießbach
 
Datum :  1984
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Schiff ahoi 7
 
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2 SU, Fr 2.5 + 0.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  15.10.1989
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Weiß auch nicht, was mich in diee Tour getrieben hat. Würde mich jetzt wirklich nicht als Weich-Ei bezeichnen, aber das hier war wiedermal ein Höhepunkt ... der reinste Horror. Warum der 1. Ring so vollkommen sinnfrei mitten in die Schlüsselpassage gepflanzt werden musste, weiß wohl allein der Meister selbst. Bis dorthin nur zweifelhafte Sicherungen (bröselige Taschen für Friends, zwei Zweifingersanduhren) ... m.M.n. alles Selbstbetrug! Den Bruch unterm 2. Ring erträgt man mit Fassung, die Erkenntnis, dass bei Einhängen einer Normexe der Karabiner auf der Felskante aufliegt, schon wieder eher nicht. Insgesamt sehr unerfreulich, besser doch im Toprope!
Ich habe am 06.07.2010 diese Route geklettert und muss ausdrücklich vor dem Bruch warnen unterhalb des 2.R warnen. Ich bin eigentlich ein sehr weichgreifender Kletterer und mir sind da keine brauchbaren Halte- oder Sichererungspunkte aufgefallen welche eine vernünftige Absicherung des kleinen Aufschwunges zum 2.R hin möglich machen. An dieser Stelle ist es extrem "mürbe". Vorschlag: Beim Abseilen vom Schiff den 2.R per Express einhängen und vielleicht sogar verlängern, sonst ist es ein weiter Flug zum 1.R. (klamafel: Klaus Becker)
??.??.1999: Vor dem 2. R setzt sich ein Kletterer zum Ausruhen in eine Sanduhr. Die ist dann gebrochen. Er hat einen Pendelsturz gemacht und ist mit dem Kopf an die Verschneidungswand geschlagen. ==> schwere Kopfverletzungen
Ostwand 5+
  Die chronologisch betrachtet zweite Route hier führt mach einer kurzen Rampenverschneidung durch den Schulterriss direkt neben der O-Kante (s. "Südostkante"), wobei orig. der abschließende Überhang umgangen wurde und der Ausstieg aufs Schiff nordseitig erfolgte.
Vom Stand- (Abseil-)R an der Ostwand dem Riss folgend zu bequemem Band. 2m nach rechts und bei R (orig. hier Sst.) hinauf zu Riss und Absatz an der N-Kante 3m unterhalb des Gipfels. Nordseitig z. Plateau (AR)
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Ringe:  2
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Ernst Hartmetz
 Jakob Otto
 
Datum :  9.10.1910
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Beschreibung der Erstbegeher aus dem alten GB:
"10. Oktober 1910. Erste Ersteigung über die Ostwand. Einstieg auf der Südostseite durch den zum östlichen Gipfelvorbau ziehenden Riß, der bis zu der kleinen Höhle verfolgt wird. Durch die Höhle auf die Nordseite und den Riß benützend auf den Gipfelvorbau (schmaler Grat). Durch den, die Mitte der Ostwand durchziehenden Riß aufwärts zu einem breiten Band, von dessen Vorhandensein vom Fuße des Felsens fast nicht wahrzunehmen ist. Das Band wird hart an der Nordkante (Steigbaum) verlasssen, ein wenig noch an der Wand hoch und dann links in den Riß; weiter zum breiten Band und leicht zum Gipfel.
Durch Abstieg über die Westseite führen wir die erste Überschreitung des Asselsteines aus.
Fritz Mann (Ludwigshafen a.Rh.), Ernst Hartmetz (Mannheim), Otto (Ludwigshafen). Der Weg über die Ostwand ist äußerst schwierig"

(Danke an Gerd fürs "Übersetzen")
Wie die Vorredner schon sagten, da muß man ordentlich zulangen für 5+ und zwar in beiden Seillängen! Unter hab ich vor dem Schulterriss noch einen 0,75er Cam in ein Lettenloch gelegt. Dann den 5er Cam, den 6er hab ich mitgeschoben. Rechts geht noch ein 1er in ein Lettenloch. Über dem ersten Überhang passt ein 4er, so dass ich den 6er rausgenommen hab um ihn im zweiten Rissübergang noch mal legen zu können. In der zweiten SL passen kleine Cams (bis 2). Geht auch in einer SL zu klettern.
Vom Stand auf dem Schiff auf den ersten Metern etwas konzentriert (rechts haltend und an den Riss), da es einen sonst in den Stand bzw. aufs Schiff haut (Schlüselstelle). Steht man dan erstmal über dem Ring geht ein solider Cam 1 und vor dem Band ein Cam 0.75. Zweiten Standring als ZS mitnehmen und genüßlich oben raus (Cam 0.5, Bäumchen). Hab mal etwas das Gemüse oben aus dem Orginalausstieg geputzt. Lohnende Genußkletterei.
Die großen Camalots liegen im Einstiegsriss bombig (sturzgeprüft). Die beiden Rißüberhänge sind für den angegebenen Grad doch recht tricky.
Wer's original einsteigen will nehme nen 5er und 6er Camalot mit, und schon ist's top gesichert! Ansonsten ist man im Einstieg wohl ziemlich solo unterwegs.
  V: Ostwandvariante 4+
 
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Franz Christmann
 Rudolf Christmann
 R. Bayer
 
Datum :  21.3.1920
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