maximale Höhe: 58m

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Asselstein Südostseite
Südostkante 7-
  Über kurze einliegende Verschneidungsrampe zur anfangs abdrängenden Kante (Fr 1.5, R). An ihr über Waben (R) unter Überhang. Direkt hinauf (2R) auf die Höhe des "Ottobandes" (R rechts der Kante). Entweder an der Kante oder in Rechtsbogen hinauf zu R und weiter (H) zum abschüssigen Band in der oberen Ostwand. Kurze Wandstufe (H,R) empor und links der Kante z.G.
  Detail
Ringe:  10+ AR
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:   Werner Doll
 Hugo Erhart
 Karl Mühe
 Walter Ehrhardt
Datum :  15.10.1951
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nach RS mit einem der Erstbegeher wurde der 2.R jetzt (doch noch) versetzt - und sicher so jetzt schon den Zug hoch in die Nische
Nach dem letzten Ring in der Wand kann man links um die Kante und gerade hoch (mittlerer Friend passt unterwegs)auf den Gipfel; dort wartet ein Bühler, der es erlaubt, mit einem 70m Strick abzuseilen, bzw. mit zwei langen Bandschlingen umzulenken.
Ist hier nicht in diesem Jahr ein sehr erfahrener Kletterer vor dem 1.R auf den Boden gestürzt?Griffausbruch?Es liegt in dieser Passage m.E.eine gute Rissklemme.Sollte man vielleicht in der Zukunft bedenken.
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Bestia Palatinensis 8-
  Vom "Ottoband" startend, zwischen "Katerweg" und "Südostkante" durch kompakte Wand (2R) auf Platte (Cam2) und rechtshaltend unter Überhang (R). Jetzt gerade (Achtung: Die Felsbänder links der Kante sind unsicher) über Kante (Cam 0,3) und linkshaltend zu Handriss. Diesen z.G.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Peter Weinrich
 Ute Weinrich
Datum :  30.09.2011
2 Kommentare
Klasse Route mit tollen Zügen an fast fränkischen Löchern. Spannend für die Füße, da beim durchziehen unten die Tritte sich einfach verstecken. Bestias hab ich Gott sei Dank keine gefunden ;-)
Besser über Kante als über katerweg einsteigen... Das sich die crux links vom ersten Ring abspielt, ist das Seil sonst doof hinter einem vorbei gespannt. Den 2 ring zu Klippen ist nicht ganz einfach. Aber fester Fels und starke gute Züge
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Katerweg 7+
  Vom 2.R der "Südostkante" nach links zu Rißüberhang und dem Riß folgend zum Ottoband (Stand am 2.R im "Fritz-Mann-Kamin"). Rechtshaltend abdrängend an R und H vorbei zu einer Nische und an Riß leicht linkshaltend z.G.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  VI-, A1, Sst
Erstbegeher:   Winfried Eberhardt
 Roman Koch
Datum :  9.10.1972
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Eine Sanierung des letzten H lohnt m.E. nicht (ist zu nah am R, Abstand würde durch sinnige San. noch kürzer).
Wenn dann sollte der H mind. 1m weiter oben durch nen R "ersetzt" werden - aber das ist dann Sache a) einer Abstimmung im SanSi und b) des Erstbegehers.
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  V: Direkteinstieg 6+
  In Falllinie unterm Rißüberhang über Wand und Waben (2R) zum Rißüberhang.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A0
Erstbegeher:   Michael Schindler
 Hans-Jürgen Cron
Datum :  21.6.1980
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Also: vielleicht gibt es da ja einen Trick, aber wenn man es über die "offensichtlich" benutzten Löcher klettert, ist die Stelle am 1. Ring kaum leichter als die Crux oben.
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Fritz-Mann-Kamin 5+/6- (E1)
  Durch den rechten Riß-Kamin in der Südwand.
o.T. bereits am 29.10.1911 erstbegangen - ungemein kühn die Alten, vor allem beim Formationsflug...
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Ringe:  3
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  Hex 7
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Fritz Mann
 Ludwig Mann
 Karl Schenk
 Max Bauch
Datum :  4.8.1912
3 Kommentare
Über dem ersten Überhang (vor dem Stand) ist links vom Riss ein recht großer, loser Block (Modell 30kg+). Dieser bietet sich auch super als Henkel an, lässt sich in den Querbändern aber auch gut hin und her bewegen. Kann sein dass der noch ewig da irgendwie klemmt (hab ihn heute auch noch - vorsichtig - als Griff verwendet). Sollte der aber mal kommen, so hat der durchaus das Potenzial beim Bodenpersonal ordentlich Schaden anzurichten (und dort unten steht quasi immer jemand - nicht nur der Sicherer).
Äußerst lohnender Klassiker der in der Sammlung nicht fehlen darf. Wunderbar dreidimensional. Geht sehr gut in einer langen SL mit verlängertem Standring als ZS (wie von HJC beschrieben). Zum ersten Ring hin hilft ein Keil, dann kann man noch Cams bis 3 gut zu den Ringen unterbringen. Am zweiten Überhang (der nach dem Standring) ists eigentlich am einfachsten (nervenschonender), wenn man im Riss als Kamin hochschrubbt bis man mit der Hüfte festhängt (zumindest bei meiner Leibesfülle; wunderbarer No-Hand-No-Feet-Rest), dann aus dieser Stellung gemütlich nen Friend über dem Überhang verbauen, zurückkletteren und entspannt außen hoch.
das mit dem Hex 7 vorm 2.Überhang haut so nicht mehr hin - das Loch ist zu "angenagt". Allerdings geht a) ein mittl. Friend sowie b) knapp darüber auch noch ein 0.5er. Schrubben (linke Körperhälfte im Riss) ist eigentlich schwerer als wenn man's frontal außen klettert. Sicherer wird's, wenn man den Stand weglässt (etwas verlängern) und zu dem Pfeilerchen im Einstieg hin zum 1.Ring braucht man nichts zu sagen - außer: cool bleim'...
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Normalweg 4- (E1)
  Vom Vorblock am Fuße des rechten Riß-Kamins in der Südwand ("Fritz-Mann-Kamin") auf schmalem Band nach links zu Stand (R; linker Riß durch die Südwand). Links über Wabenwand (baufällig) oder gerade an Riß empor zu Erker unter großem Dach. An seiner linken Wand ("Zet") (R) über das Dach zum "Otto"-Band. Stand (nR).
3m im Riß hinauf, dann lange ansteigende Linksquerung zum Beginn einer kurzer Verschneidung. In halber Höhe nach links (R) um die Kante und kurze Wand ("Schlemmerwändel") zur westtl. Gipfelschulter. Stand (nR). Über Überhang ("Sprung in den Stütz") und Grat z.G.
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Ringe:  5
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Emil Ney
 Ernst Schlemmer
 Rudolf Schonger
Datum :  21.9.1909
8 Kommentare
Wenn man den 2.R zu sehr verlängert besteht die Gefahr dass sich das Seil beim Weiterklettern oberhalb des 2.Standplatzes im Riss verklemmt.
Gemäß eines SanSi-Beschlusses ist der 2.R (im "Z") jetzt erneuert - an geeigneterer Stelle (mehr rechts wie bisher).
Also ich glaube der machts noch lange. Aus welcehm Grund soll der versetzt werden? Läßt sich doch durch einen Bomber-Rock im Verschneidungsgrund gesichert an der Stelle wo er jetzt sitzt gut gesichert und angenehm anklettern. Weiter rechts könnts auch Probleme mit dem Seil im Riss geben, falls jemand durchsteigt und den Direktausstieg macht.
R im "Z" sieht marode aus. Wenn er erneuert wird sollte er ein Stück weit nach rechts gesetzt werden (evtl. auch etwas runter).
Der Einstiegsquergang läßt sich mit Cam 0.4, 0.75, SU und Cam 0.4 so absichern, das die Wahrscheinlichkeit für einen Pendelsturz mit Bodenberührung für den Nachsteiger sehr minimiert wird. Is aber auch gut zu machen.
Der klassische Normalweg! Der athletische Schlussüberhang kann auf einem breiten Band in der Nordwand zum Ausstieg des "Jung-Hardt-Kamins" (II) umgangen werden.
Die Einstiegsquerung zum 1.R ist nur bedingt absicherbar (E1)- "beherrschbar" für Anfänger, wenn man auch vom Einstiegspodest aus sichert...Also besser den direkten Einstiegsriß "mitnehmen".
??.??.1993: Im Quergang des Normalweges werden zwei Nachsteiger gleichzeitig gesichert. Der hintere stürzt und reißt den vorderen mit dem Seil mit. Mangels ausreichender Sicherung stürzen beide auf den Boden.
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  V: Fritz-Mann-Riss 5
  direkt zum 1.Stand
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Ringe:  0
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Fritz Mann
 Karl Möhring
 August Bauer
Datum :  22.9.1912
3 Kommentare
Sehr schön und läßt sich mit mobilem Material zukloppen. Der Riss gibt eher die Linie und die Absicherung vor, Rißklettern wird eigentlich nicht geboten bzw. machts nicht wirklich leichter. Geht gut auf Wand. Bissle klassisch stramm. Da drin zu chalken ist armselig...
Nicht leicht für den Grad, aber sehr gut absicherbar. Mit Fr 1,5 im Lettenloch (verlängern) an der ersten abdrängenden Stelle knapp links vom Riss gehts los. Dann mit Fr 1, Fr 00, Fr 4 und Fr 0 den Riss "hochschlossern". Ehe über der 2ten abdrängenden Stelle noch der Cam 0,75 in den Riss passt. Danach Laufgelände bis zum R. Der Riss rechts vom Ring lässt sich dann mit Fr 00 und Fr 4 leicht bewältigen.
nette Fingerrißübung, die trocken sein sollte.
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  V: Pyjama-Einstieg 6+
  knapp links vom "Fritz-Mann-Riss" zum 1.Stand
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Ringe:  1
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sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:   Hans-Jürgen Cron
 Michael Schindler
Datum :  24.4.1981
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  V: Westgratquergang 4-
  vom 1.R (d.h. Stand) weiter nach links und über Stufe und luftige Wandstelle (nR) zum Westgrat.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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  V: Links vom Z 7
  vom 1.R (d.h. Stand) links über Waben unter Überhang (H, R) und erst gerade (R), dann rechtshaltend zum "Ottoband" (3.R)
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Ringe:  3+ AR
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Roger Valentin
 Rolf Meyer
Datum :  1993
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halte den 1.R für nicht sehr vertrauenswürdig!
Die Felsqualität zwischen Haken und 2.R ist sehr bescheiden.
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  V: Jung-Hardt-Kamin 4-
  Vom "Ottoband" (d.h. 3.R) gerade dem breiten Riß folgend zu kurzem Kaminstück und weiter z.Gipfelplateau (R)
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Ringe:  0
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Friedrich Jung
 Hans Hardt
 Karl Jung
 Hans Michel
Datum :  24.10.1909
4 Kommentare
Westseitig auf Plateau unterm Gipfelaufbau sitzt nunmehr ein Ring zum Nachsichern, wenn man nicht mit Seilschleife über Felszacken ostseitig arbeiten möchte. Danke dafür, sehr sinnvoll!
Der Schulterriss lässt sich auch perfekt mit nem 5er Friend absichern. Davor noch Fr 2 und Fr 0,5 (in Lettenloch) und der Genuss-Kamin ist abgesichert. Oben raus beim Spreizen dann großes Kino! Hoher Erlebniswert!
Sehr empfehlenswert. Prächtiger, kurzer Schulterriss (SU am Beginn des Risses) und dann wirds ein toller Spreizkamin zum Ausstieg. Nachsichern von SU unter dem Gipfelaufbau mit Verlängerung.
Kann man in Kombination mit dem Fritz-Mann-Riss sehr gut in einer Seillänge klettern.
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  V: Wand zur Verschneidung 3
  Vom "Ottoband" (d.h. 3.R) ein Stück nach links und gerade zur Verschneidung vor dem "Schlemmerwändl".
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Ringe:  0
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sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  
Datum :  
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... Immer noch Flechtig aber selbst bei Tropischem Wetter wie heute gut zu Klettern.Bischen krümelig wars....
Für nicht ganz so fitte Nachsteiger die sicherere Variante, weil das Seil von oben kommt (was in der Originalquerung oberhalb des 2.Standes gerade nicht der Fall ist) - allerdings flechtiger (Stand 2007)
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  V: Verschneidungsausstieg 6-
 
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Ringe:  0
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technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
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  V: Ottoband 1
  nur als Zugang zu den Routen links und rechts vom "Maurerweg" interessant.
Erstmalig begangen anläßlich eines Versuchs des oberen Teils des "Fritz-Mann-Kamins".
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Ringe:  1
davon nachträglich:  1
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technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Jakob Otto
 Karl Hauck
 Emil Mosbacher
Datum :  10.10.1909
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  V: Vonlohrweg
  Hierbei handelt es sich um eine Querung vom linkesten Ende des "Ottobandes" zur oberen SW-Kante (s. "Westwand").
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Ringe:  1
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:   Rudolf Vonlohr
 Rudolf Schonger
Datum :  15.6.1913
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Passionsweg 7
  10m links vom "Fritz-Mann-Kamin" linkshaltend einem schwach ausgeprägtem Riss folgend über Platte - den "Normalweg" kreuzend - und an Riss großen Erker im "Normalweg". Querung nach rechts (nR) und weiter rechtshaltend durch die Überhangszone (3H), die man bei einem Riß verläßt auf das "Ottoband" (ggf. Stand). Gerade an filigrane Sanduhren (nR) zu Fingerriss (R) und ihm folgend (Rocks, Hf, R) z.G.
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Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  6 S, Rocks
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:   Hans-Peter Dietrich
 Thomas Nöltner
Datum :  7.4.1973
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Die paar Meter vom Ottoband weg finde ich gefährlich (insofern plädiere ich dort auch für den nR und kläre das mit dem Erstbegeher). Den letzten geschlagenen H in der 2.SL konnte ich von Hand abdrehen. Erneuerung erübrigt sich m.E., weil dort ein Rock (etwa #6) liegt der nen Elephanten halten könnte.
Aber ganz sicher nur die obere (lohnendere) Hälfte !
Wird so gut wie nie geklettert? Am Sonntag waren sogar Tickmarks drin.....Ab dem Ottoband wirklich empfehlenswert!
Spätklassiker, der aufgrund der etwas umständlichen Linienführung so gut wie nie geklettert wird. Für glatt 7 dankbar, aber recht komplex. 1. Seillänge nicht 100%ig fest, weswegen man vielleicht nicht gerade bei Hochbetrieb im Normalweg einsteigen sollte. Bruchpiloten stehen heutzutage ja unter einem nicht unerheblichem Rechtfertigungsdruck !!! Details: Originaleinstieg bis zum Normalwegband ist Schrott - nur machen, wenn man`s unbedingt braucht (dann aber einen Fr. 1 mitnehmen), Fingerriss hoch zur großen Höhlung ganz hübsch (Fr. 3 links davon in Tasche), dann 1. Ring. Zwischen den beiden Heidekrautbüscheln hoch aufs Band, nach rechts queren (der Nachsteiger bedankt sich zuvor für einen Friend) und bei kleinem Erker (3 Haken) hinauf aufs Otto-Band. Stand am Fritz-Mann-Kamin. Nun links vom Kamin über unschöne Sand-Nekrosen hoch zu Fingerriss (R). Ab hier dann Spitzenkletterei in gutem Fels bis zum Gipfel (H, R, beliebig großer Keil). Eine glatte Stelle nach dem 2. Ring erfordert nochmal den Griff in die Trickkiste.
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Eulenkeule 8-/8
  Vom "Ottoband" aus rechts vom "Maurerweg" durch die Wand z.G.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Michael Schindler
 F. Hoffmann
Datum :  22.8.1982
1 Kommentare
"Muss nicht unbedingt sein!", meint man beim ersten Hinschauen. Geklettert wird es sowieso nie und auch die erste Hälfte reißt einen nicht gerade vom Hocker. Die Schlüsselstelle am 3. Ring überzeugt allerdings dann doch. Sieht echt unmöglich aus und Bewegungslegasteniker kommen da sicher nicht drüber.
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Maurerweg 6+
  Vom "Normalweg" aus auf dem "Ottoband" nach rechts zu verstecktem nR (hier am besten Stand). Erst gerade, dann rechtshaltend zu markantem Riss (R) . Jetzt direkt, oder leichter in einer Rechtsschleife über die Waben ausweichend, dem Riss folgend z.G.
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:   Albert Reul
 August Reinbold
Datum :  16.7.1933
2 Kommentare
Bei den fünf genannten Ringen handelt es sich wie schon im vorherigen Kommentar erwähnt um den Standring auf dem Band (direkt oberhalb der Kiefer, von der Seite nicht sichtbar), dem gut sichtbaren Ring über den Waben, sowie drei weiteren alten Schlaghaken (einer unterhalb des Ringes, zwei danach im weiteren Routenverlauf). Die drei Rostgurken sehen alle nicht wirklich vertrauenserweckende aus, werden allerdings auch nicht wirklich benötigt, da sich in deren Umfeld auch genügend solide mobile Sicherungen (Friends, Keile) unterbringen lassen. Mit einem Satz Friends (Camalot 0.3 - 4) auf jeden Fall gut absicherbar.
Ein echter Gewinn an Sicherheit stellen ein nachträglicher (Stand-)Ring auf dem "Ottoband" und der vernünftigerweise genau zwischen den alten Rost"gurken" gesetzte nächste Ring dar. Der (Faust-)Riß darüber kann trotzdem zur Schlüsselstelle "entarten" (3er / 3.5er Friend nicht vergessen).
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  K: Südwanddiagonale 7
  Aus dem "Maurerweg" unter der Schlüsselpassage (R) nach rechts zum 1.R von "Eulenkeule" und weiter zum letzten R vom "Passionsweg", diesen z.G.
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Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Ringfrei 7- (E1)
  Knapp links vom "Maurerweg"...
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 3, SU, Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Rainer Scharfenberger
 Ralf Burkard
Datum :  20.4.1991
1 Kommentare
Der Kommentar im Richter-Führer ("Schade ...") hat mich verleitet hier mal einzusteigen. Ich möchte ihn ein wenig relativieren. Die Route ist über weite Strecken brüchig und dazu nicht wirklich solide abzusichern. Bewertung: 7- mit dem üblichen kleinen Scharfi-Zuschlag. Bis zum ersten Band geht nichts, dort kann man dann mit ca. 3 m Bandschlinge einen "Balkon" umwickeln (kommt bei einem Sturz wahrscheinlich komplett). Oben in der glatten Höhlung mit der "SU" (in die würde ich mich nicht mal reinhängen, geschweige denn -stürzen) ginge ev. ein ~ 5er Friend (wo der 3er liegen soll, hat sich mir nicht erschlossen). Schafft man es nun, die leicht unübersichtliche, weil grausig verflechtete Schlüsselstelle zu entschlüsseln, erliegt man für kurze Zeit der Vision, sich vielleicht doch in einer ganz guten Tour zu bewegen. Ein Trugschluss wie gesagt, denn unmittelbar darauf wird man mit einem 10 cm dicken Sedimentstrom aus lupenreiner Falkenkacke konfrontiert (könnte man einpacken für die Tomaten zuhause)! Auch die nächsten Meter sind noch einigermaßen heikel, erst unterm Ausstiegsriss liegt dann zur Abwechslung mal ein richtig guter Keil.
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Melodrama 7 (E1)
  Vom Erker im "Normalweg" via "Passionsweg" (nR) nach rechts und gerade durch das Dach (R) mit Faustrissausstieg aufs "Ottoband" (am besten Stand an nR). Lotrecht über dem Riß (Fr 3.5 u. 1.5) zu R in einer Gufel und erst gerade, dann rechts über Risspur z.G.
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Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
Datum :  9.4.1979
2 Kommentare
Der obere Teil für sich genommen liefert eine nette Seillänge im 6ten Grad. Neben einige Friends sollte man mittlere Rocks für die Rissspur mitnehmen.
Steigt man vom Normalweg aus ein, läuft das Seil ganz schön schräg, daher besser über den hübschen Passionsweg-Riss zum 1. Ring. Das grimmig ausschauende V-Dach ist im Richter-Führer treffend charakterisiert. Irgendwie klemmt, klammert, stützt und wurschtelt man sich wenig elegant und unter flächigem Hautverlust hoch aufs Band. Hab die Stelle gut geputzt - sie muss trocken sein. Zur Nervenberuhigung könnten im Faustriss hinten noch ein Fr.~4 oder über der Kante ein Fr.~2 in eine Lette geschoben werden. Oben dann überraschend ansprechende Kletterei, insbesondere die Passage nach dem Ring. Der Ausstieg ist flechtig, aber mit ein, zwei Friends absicherbar und das Heidekraut ganz oben stört nicht wirklich.
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  V: Crescendo 7+
  Untere Dachvariante links vom Originalweg.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Rock 8
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Jürgen Wesely
 Axel Richert
Datum :  16.10.1994
1 Kommentare
Wenn man am "Z" steht, überlegt man zweimal, bevor man hier einsteigt. Die großen, abgespaltenen Blöcke am Einstieg sehen doch sehr bedrohlich aus - nicht klettern, wenn jemand unten drunter ist. 1. R klippen geht gut, dann athletisch an tlw. dünnen Schüppchen zur Dachkante. Hier sehr spannender Mantle direkt am Ring, vorheriges Putzen sinnvoll. Wenn alles hält, ist's richtig gut...
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Neue Südwand 7- obligat.
  Die originale 1.Sl ist nicht besonders unlohnend und wird v.a. wegen des schottrigen Beginns gemieden (immerhin erreicht man den o.T. bedingt komfortabler über "Critical mass"): Links vom "Fritz-Mann-Riss" erkennt man eine (lose) Felsnase und einen kurzen diagonalen Riß, mittels dessen man (H) das Band links vom 1.R im "Normalweg" erreicht.
5m links davon (guter mittl. Rock) gerade zu R und gleich nach links hinauf zu Delle im Überhangsgürtel (R). Hierher gelangt man auch rechtsquerend vom Westgrat aus o. via "Critical mass").
An Rissspur abdrängend hinauf unter Überhang (R). Leicht linkshaltend (oder auch in einem Rechtsbogen) zu einem kurzen Fingerriss (hier Rock 4 o.ä. nützlich) auf Höhe des "Ottobandes". 1m nach links und über Wand zu R unter der Abschlusswand. Gerade empor zum letzten Stand vom "Normalweg" bzw. Ausstieg der "Westwand".
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Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VII-, A0
Erstbegeher:   Rudolf Mohr
 Dieter Braun
 Reiner Braun
Datum :  30.4.1966
2 Kommentare
Bin nach wie vor Fan dieser Tour - aber objektiv betrachtet sind nur noch die 5-6 m rund um die Schlüsselstelle gut in Schuss (vermutlich weil`s da überhängt und keine Flechten wachsen). Davor und danach ist es natürlich auch noch kletterbar, hinsichtlich der Wegfindung jedoch kompliziert und von der Gesteinsqualität her deutlich bescheidener.
Meinen tiefen Respekt vor den Erstbegehern!Neben dem Lagerweg am Spirkelbacher ein weiterer Siebener aus der "Vorzeit".Die Schlüsselzüge an Auflegern mussten wohl auch schon damals zwingend freigeklettert werden.Klasse Tour!
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Critical mass 8-
  5m links vom "Fritz-Mann-Riss" über bemooste Stufe zu abdrängender Wandstelle mit R. Gerade zu versteckt plaziertem nR unter abstehenden Platte. Links und gerade zum nR im "Westgratquergang". Gerade auf Bändchen (nR) und gerade über den Überhang (2R). Links bei schmaler Verschneidung (Fr 0-1) zu R und gerade weiter zum letzten R der "Neuen Südwand".
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Ringe:  7
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  Fr 0 + 1 + 2 + 2,5;
technische Bewertung:  VI+, A0
Erstbegeher:   Michael Schindler
 Günter Reinhard
Datum :  15.08.2002
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Es empfiehlt sich diverse Ringe lang einzuhängen, da man sich sonst ggf. nach dem Dach kaum noch bewegen kann. Die Flechten wachsen wie verrückt ... insgesamt nicht mehr so doll!
Bis zum Ring der Neuen Süd passiert man 7 Ringe. Wenn die knifflige Stelle im Dach nicht wäre, eine schön homogene 6+. Guter Fels!
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Begnadete Körper 9-
  Dach links von "Critical mass" und rechts von "Hohes Gericht". Einstieg vom Westgrat aus und oben wir "Critical mass".
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Andi Ziegler
Datum :  August2003
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Hohes Gericht 9
  Vom Westgrat (am Ausstieg des "Abseilriss") rechts über Dach (2R) und Riss (Fr 2) und Wand (R) zum Riss der "Unholdvariante". Diese bis zu einer kleinen Birke u. rechts Wand zum letzten R der "Neuen Südwand".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Jens Richter
Datum :  18.08.2004
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last classic hero 6+
  Knapp rechts vom "Direkteinstieg zum Westgrat-Abseilriss" über Platte, am Ende rechts zu Überhang (SU) mit markantem Fingerriss. Nach dem Riss gerade weiter zu verblockter Verschneidung und mit schrägem Handriss zum Westgrat.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Peter Weinrich
 Ute Weinrich
Datum :  14.92003
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Westgrat-Abseilriss 6- (E1)
  Ca. 20m links unterhalb vom "Fritz-Mann-Riss" zieht ein bisweilen abdrängender Riss herab, der sich 5m über dem Boden an einem Überhängchen und Erker "fast verliert". Anstrengend an schmaler Verschneidung i.d. Erker und rechts heraus und dem Riß folgend z. Grat (AR).
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Hans Laub
 Emil Hatzenbühler
Datum :  14.9.1947
3 Kommentare
Dieses Herzchen finde ich jetzt wirklich übertrieben. Aber ok, wenn dann "Gambrinus" als genau so schöne Route erwähnt wird..... Hat man die zweite Hälfte erreicht, wird es gut.
Fritz-Mann-Riss = Direkteinstieg zum Normalweg.
In der Beschreibung ist wohl eher:"... 20m links unterhalb des Direkteinstieges zum Normalweg." gemeint. Geht direkt zum Abseilring auf dem Westgrat. Daher auch der Name;-)...
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  V: Direkteinstieg 7- (E1)
  Gerade über Wand in den Erker.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
1 Kommentare
Anders als im Richter vermerkt durchaus absicherbar. Trotzdem etwas unangenehm.
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