maximale Höhe: 40m Gipfelbuch vorhanden

südwestlich von Waldhambach
Bedingt durch seine freistehende Lage eines der eindrucksvolleren Felsgebilde der Region

9 Kommentare
Wenn ich so ins Gipfelbuch schaue ist mittlerweile doch wieder einiges los am Hundsfels. Da waren das Jahr schon richtig viele Seilschaften oben. Fand auch nicht, dass obere Westwand oder Westlicher Nordriss eine unangenehme Patina hatten.
Danke Edi für die historischen Hintergründe! Allerdings frage ich mich, wo denn die ganzen anderen Kommentare an dieser Stelle geblieben sind - insbesondere der kleine Expertendiskurs von Doc und mir, ob der Hundsfels nachwievor sehr gut besucht ist oder langsam aber sicher zu verwahrlosen beginnt. Oder wurde der Status "Modefels" vom Gipfelbuchwart jetzt "amtlich" festgesetzt?
"Ab 1904 gehört der Hundsfels zu den beliebtesten Kletterfelsen im Felsenland des Pfälzerwaldes. Er ist ein Modefels geworden und auf dem Hundsfelsen muss jeder Kletterer gewesen sein" - Gipfelbuch 1920
Laut dem Gipfelbuch von 1920 (aufgelegt von Jakob Otto) betrat Karl Petri, Göcklingen, 1902 oder 1903 als Erster den Gipfel des Hundsfelsen. "Er nahm seinen Weg durch den Riss in der Südwand und bemühte hierbei Hilfsmittel wie Baumstamm, Haken usw."
Ok, die Gipfelbucheinträge sind natürlich ein wasserdichtes Argument. Wenn man danach geht, wird auch am Pferchfeld und am Rödelstein wenig geklettert. Glaube nicht mal die Hälfte der Begehungen letzten Sonntag wurde im GB vermerkt...
Meine Aussagen zum Zustand dieses Felsens beruhen auf a) eigenen Begehungen der genannten Routen unter mäßigem bis erheblichen Putzaufwand (zugegebenermaßen ganz zu Beginn der Hundsfels-Saison), b) Auswertung der Gipfelbucheinträge (nicht rechnergestützt!), c) beziehungsinternen Diskussionen, die letztendlich zum Wechsel an einen sauberen, da wirklich häufig bekletterten Felsen führten (abweichende Meinungen persönlich nahestehender Menschen ohne rosarote Filterbrille sind zwar schwer verdaulich, erweitern aber manchmal auch den Horizont).
Also die "Alte Süd" hat keine unangenehme Patina und hatte heut auch einige Begehungen. Haben sich doch drei unabhängige Seilschaften hin verirrt, und es wurde über die alte Südwand hinaus nicht nur der Byzantinerweg geklettert (glaube da waren wir die einzigen). Sooo wenig ist dort also auch nicht los. Glaube eher das die Sperrung (und dadurch Nichtbekletterung im Frühjahr) das Flechtenwachstum fördert, unten nordseitig ist es halt der Waldschatten.
Wird auch als Kleiner Asselstein bezeichnet, was seiner Gestalt nach durchaus zutrifft. Schöne freie Lage auf niedrigen Kastanienwaldbühl mit tollem Rundblick über den halben Wasgau, in die Rheinebene und zum Schwarzwald. In früheren Jahren als renomiertes Kletterziel häufig besucht, heute fast nur noch von Aspiranten des (zugegebenermaßen einzigartigen) Normalweges. Alle übrigen Wege - selbst die einstmals sehr guten, z. B Neue Südwand, Obere Westwand und Westlicher Nordriss haben mittlerweile eine ziemlich unangenehme Patina und Flechten und Gras wachsen so schnell, dass man mit dem Putzen kaum noch nachkommt. Gründe??? Vielleicht ist der Anmarsch einfach zu weit ...
der westliche Vorbau wird auch als "Wecker" bezeichnet

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Vom Waldhambacher Sportplatz dem (für KFZ gesperrten!) Fahrweg folgend in ca. 20min auf ein Plateau, von dem aus der Fels zu sehen ist. Über Wanderweg in wenigen Minuten zu ihm.

Hundsfels
...unterteilt sich in folgende Sektoren:
  Nordwand
Nordwand
  Westschulter u.obere Westwand
Westschulter u.obere Westwand
  Südost- u. Südseite
Südost- u. Südseite