maximale Höhe: 29m Gipfelbuch vorhanden

Am Kleinen Adelsberg nordöstlich der Kreuzung Rumbach-Schönau-Fischbach.
Östlich des kelchförmigen Turms schließen sich das Kanapee, der Ottoturm und ein niedriges Massiv an.

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Ergänzung zu meinem 2012er Kommentar: "Ommnibus" (inklusive abgeräumter Schutthalde am Felsfuß) stellvertretend für die (mutmaßlich) letzte Erschließungsperiode in der Südpfalz!
Erstmals betreten durch Theo und Fritz Mann am 10.3.1914 mittels Seilwurf vom Kanapee aus
Läuft man vom Parkplatz auf die Talkante zu ein Wahnsinns-Anblick ... sieht aus wie der WM-Pokal aus rotem Sand. Hier muss man einfach mal rauf! Bis zum "Hals" der Nadel nicht übermäßig hartes Gestein, und auch der Verkehrslärm trübt das Postkartenidyll aus Wald und Wiesen. Normalweg, Talwand, Ikarus und Dädalus stehen stellvertretend für die wichtigsten Erstbegehungsphasen im Pfälzer Wasgau.

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Etwas nördlich der Kreuzung Rumbach-Schönau-Fischbach parken und in nordöstl. Richtung zu den Felsen.

Adelsnadel
Normalweg 6-
  Ein wohl hart "umkämpfter" Weg, der aus der Scharte hinter dem Turm startet.
Der runden Ostkante folgend zu R unter abdrängender Stelle. In kleinem Linksbogen darüber u. unter überdachtem Band nach rechts zu R (evtl. Stand). Nordseitig an Rissreihe zu R unterm Abschlussüberhang u. außen am Riß empor z.G.
  Detail
Ringe:  3
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technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Otto Matheis
 Wilhelm Matheis
 
Datum :  8.5.1921
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Eine wahnsinns Linie! Cam 0,3 + 0,5 zum ersten Ring. In der Verschneidung liegt aktuell ein fixer Keil, danach geht noch ein 4er Cam. Das Klippen des 3. Ring ist mit Überstrecker angenehmer. Im Ausstieg passt noch ein 2er und links ein 0,5er Cam. Den Ausstieg kann man auch Ausspreizen.
Die Beschreibung ließe sich ergänzen, weil man am 1.R wenig ausgesetzt auch nach rechts in die Nördl.Einstiegsvariante gelangen und dort "relativ einfach" und gut gesichert den 2.R (evtl. Stand) erreichen kann.
Sowie: Schulterriß-Technik ist nirgends nötig, eher ein wenig Piaz- u.Überhang-Kraft.
Wer Schulterriss klettern kann hat wohl nicht so viele Probleme. Mehr machte mir das sandige Zwischenstück zu schaffen. Lag aber vielleicht auch an dem 5 Wochen alten Junior unten und dem dadurch entstandenem "Verantwortungsbewusstsein"...
  V: Nordeinstieg 5+
  Unter der Scharte über hohle Schuppe zu linksgeneigter Verschneidung. Ihr folgend zu abdrängendem Riss (R) und direkt zum 2.R.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  0
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technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 Fred Frey
 
Datum :  19.6.1954
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  V: Südostausstieg 5+
  Vom Stand waagrecht nach links zur Nische in der "Großen Südwand" (R; Stand). Auf ihr z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Heinrich Kauther
 Richard Scheerer
 
Datum :  25.5.1933
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Alte, aber ziemlich sinnfreie Variante für Liebhaber. Exponiert und insgesamt recht bröselig.
Abseilwand 6+
  Nach der abdrängenden Stelle im "Normalweg" gerade weiter zu überdachtem Band und an Rißspur durch die abdrängende Wand (3R) z. AR und Gipfel.
  Detail
Ringe:  3
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  21.5.1955
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Nach Angaben von Gustav Kraft wurde die Route von ihm mit drei Gefährten schon früher mit selbständigem Einstieg durchstiegen: "Links der Bergkante empor zu Steilaufschwung. Stand (Hf). Nun ziemlich genau wie "Abseilwand", Ausstieg ½ m links vom Abseilring mit weißem Kieselstein."
  V: Nasebäh 6
  Am Beginn der steilen Schlusswand diagonal nach rechts empor und links der Nordkante über grüne Wand z.G.
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Ringe:  0
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technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  30.5.1977
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Große Südwand 5+
  An der Talkante (2R) empor und rechtshaltend aufwärts zu nR. Gerade zu offenem Riß und ihm folgend zu Nische (R). Erst gerade, dann etwas links bei Riß und Rinne z.G.
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Ringe:  4
davon nachträglich:  1
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technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  14.6.1922
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Bin dann mal dem lockendem Vorkommentar gefolgt... fand's dann aber doch "gewöhnungsbedürftig"! Ist m.E. nur was für den routinierten Sandstein-Weichsteiger.
Wegen zu wenig Peilung bin ich noch zum 3.R in der "Talwand" und dort dann gequert - fand das angenehmer als den orig.direkteren Zustieg z.3.R.
Eigentlich sehr lohnende Route in durchaus annehmbaren Fels. Gängiger als der Normalweg, vor allem wenn man`s mit überhängenden Rissspalten nicht so hat.
Talwand 7-
  Vom 2.R in der "Großen Südwand" 3m gerade empor zu R und nach links den R folgend zu überdachtem Einschnitt in etwa zweidrittel Wandhöhe (R). Zuerst an Schuppe gerade, zuletzt leicht rechtshaltend zum Ausstieg (mit nR).
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Ringe:  6+ AR
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Richard Scheerer
 Heinrich Kauther
 
Datum :  8.7.1933
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Zum 1. R beruhigte mich ein 3er Cam (rechts der Kante); 3.R (verlängern) ist (versteckt) kurz vor Linksquerung; 5.R geht stressfrei mit "Panikschlinge"; Ausstieg genussvoll henkelig mit bombigem mittlerem Cam in Lettenloch: Intensive, super Tour mit luftiger -gut gesicherter- Schlüsselstelle.
Nach Angaben von Richard Scheerer hat er den Ausstieg alleine und ungesichert gemacht, weil sich Heinrich Kauther wegen der "übermäßigen Nagelei" abseilte und nicht mehr mitmachne wollte.
  V: Nordvariante 8-/8
  4m links der Talkante über filigrane Strukturen u. Lettenlöcher zu R und gerade weiter zum 4.R
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Ringe:  1
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Erstbegeher:  Peter Breitsch
 Robert Breitsch
 
Datum :  25.6.1988
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Plädiere für (Nach-)Erschliessung der Route.
für mich u. meine Reichweite für 8- nicht zu machen ;-( (jedenfalls gestern nicht b.d.Hitze).
Derzeit ist der Fels bis zum R nicht sauber, insofern eher vor einer Begehung mal reinseilen.
  V: Direkter Ausstieg 7+
  Vom letzten Querband gerade weiter z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
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technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Romy Gensheimer
 
Datum :  10.7.1992
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Dädalus 9
  Rechts von "Ikarus" zu dessen 5.R.
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Ringe:  4
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Erstbegeher:  Andi Ziegler
 
Datum :  Juni2000
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Abgesehen von der Grounder-Garantie vor fast jedem R eine tolle Tour mit schönen Bewegungen. Ggf. pfalzüblich mit langer Schlinge.... Vom 3. zum 4.R finde ich die direkte Var. über die schönen Waben schwerer aber auch deutlich besser als die Linksschleife (kneift scheinbar fast bis in den Ikarus aus). Gestein, Züge und Ambiente liessen mich an Kathedrale d.e.E. erinnern. 2 Sterne sind definitiv verdient.
Eine Linksschleife am dritten Ring hat sich eingebürgert - direkt schwerer. Der 4.R bleibt irgenwie ziemlich lange weit entfernt und dann auch noch spannend einzuhängen :-(
Ikarus 8-
  Einstieg wie "Normalweg - Nordeinstieg", dann aber rechts der Verschneidung über Wand den R folgend zu Einbuchtung (R). Rechts heraus (R) zu Rissspur (R) u. z.G.
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Ringe:  8
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VII, A0
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Udo Daigger
 
Datum :  2.7.1981
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Ausspreche Anerkennung!
1. und letzter (Doppel-)H saniert.
1. jetzt in zuverlässigerem Gestein, der letzte nun auch toprope- / abbaugeeignet.
Den 6. hab ich mal so "behämmert", dass er besser zu klinken ist.
Der 1. "Ring" ist ein zementierter Normalhaken, ebenso der 7.. Der "8." besteht aus zwei nicht zementierten Normalhaken dicht nebeneinander. Das könnte man mal bereinigen.
Oben raus nochmal kräftig (besonders durch den Seilzug) und schön luftig-intensiv. Man kann aber vorher in der Grotta bianca gut pausieren und die nötigen Griffe und Tritte sind auch sauber.
Der 6.R ist wortwörtlich "beschissen", deshalb klettern die meisten zurück und lenken am 5.R um
  V: Omnibus 8+
  An der Kante gerade weiter
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Kerstin Andres
 
Datum :  2.7.2017
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