Dieser Fels steht aktuell auf der Sperrliste !
maximale Höhe: 29m Gipfelbuch vorhanden

Am Kleinen Adelsberg nordöstlich der Kreuzung Rumbach-Schönau-Fischbach.
Östlich des kelchförmigen Turms schließen sich das Kanapee, der Ottoturm und ein niedriges Massiv an.

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Erstmals betreten durch Theo und Fritz Mann am 10.3.1914 mittels Seilwurf vom Kanapee aus
Läuft man vom Parkplatz auf die Talkante zu ein Wahnsinns-Anblick ... sieht aus wie der WM-Pokal aus rotem Sand. Hier muss man einfach mal rauf! Bis zum "Hals" der Nadel nicht übermäßig hartes Gestein, und auch der Verkehrslärm trübt das Postkartenidyll aus Wald und Wiesen. Normalweg, Talwand, Ikarus und Dädalus stehen stellvertretend für die wichtigsten Erstbegehungsphasen im Pfälzer Wasgau.

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Etwas nördlich der Kreuzung Rumbach-Schönau-Fischbach parken und in nordöstl. Richtung zu den Felsen.

Adelsnadel
Normalweg 6-
  Ein wohl hart "umkämpfter" Weg, der aus der Scharte hinter dem Turm startet.
Der runden Ostkante folgend zu R unter abdrängender Stelle. In kleinem Linksbogen darüber u. unter überdachtem Band nach rechts zu R (evtl. Stand). Nordseitig an Rissreihe zu R unterm Abschlussüberhang u. außen am Riß empor z.G.
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Ringe:  3
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:   Otto Matheis
 Wilhelm Matheis
Datum :  8.5.1921
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Die Beschreibung ließe sich ergänzen, weil man am 1.R wenig ausgesetzt auch nach rechts in die Nördl.Einstiegsvariante gelangen und dort "relativ einfach" und gut gesichert den 2.R (evtl. Stand) erreichen kann.
Sowie: Schulterriß-Technik ist nirgends nötig, eher ein wenig Piaz- u.Überhang-Kraft.
Wer Schulterriss klettern kann hat wohl nicht so viele Probleme. Mehr machte mir das sandige Zwischenstück zu schaffen. Lag aber vielleicht auch an dem 5 Wochen alten Junior unten und dem dadurch entstandenem "Verantwortungsbewusstsein"...
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  V: Nordeinstieg 5+
  Unter der Scharte über hohle Schuppe zu linksgeneigter Verschneidung. Ihr folgend zu abdrängendem Riss (R) und direkt zum 2.R.
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Ringe:  1
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technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:   Hans Laub
 Inge Schlager
 Fred Frey
Datum :  19.6.1954
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  V: Südostausstieg 5+
  Vom Stand waagrecht nach links zum Stand der "Großen Südwand" (nR). Diese z. G
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Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Heinrich Kauther
 Richard Scheerer
Datum :  25.5.1933
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Abseilwand 6+
  Nach der abdrängenden Stelle im "Normalweg" gerade weiter zu überdachtem Band und an Rißspur durch die abdrängende Wand (3R) z. AR und Gipfel.
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Ringe:  3
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A1
Erstbegeher:   Hans Laub
 Fred Frey
Datum :  21.5.1955
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Nach Angaben von Gustav Kraft wurde die Route von ihm mit drei Gefährten schon früher mit selbständigem Einstieg durchstiegen: "Links der Bergkante empor zu Steilaufschwung. Stand (Hf). Nun ziemlich genau wie "Abseilwand", Ausstieg ½ m links vom Abseilring mit weißem Kieselstein."
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  V: Nasebäh 6 (E1)
  Am Beginn der steilen Schlusswand diagonal nach rechts empor und links der Nordkante über grüne Wand z.G.
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Ringe:  0
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Erstbegeher:   Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
Datum :  30.5.1977
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Große Südwand 5+
  An der Talkante (2R) empor und rechtshaltend aufwärts zu nR. Gerade zu offenem Riß und ihm folgend zu Nische (R). Erst gerade, dann etwas links bei Riß und Rinne z.G.
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Ringe:  4
davon nachträglich:  1
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technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Fritz Mann
 Theo Mann
Datum :  14.6.1922
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Bin dann mal dem lockendem Vorkommentar gefolgt... fand's dann aber doch "gewöhnungsbedürftig"! Ist m.E. nur was für den routinierten Sandstein-Weichsteiger.
Wegen zu wenig Peilung bin ich noch zum 3.R in der "Talwand" und dort dann gequert - fand das angenehmer als den orig.direkteren Zustieg z.3.R.
Eigentlich sehr lohnende Route in durchaus annehmbaren Fels. Gängiger als der Normalweg, vor allem wenn man`s mit überhängenden Rissspalten nicht so hat.
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Talwand 7-
  Vom 2.R in der "Großen Südwand" 3m gerade empor zu R und nach links den R folgend zu überdachtem Einschnitt in etwa zweidrittel Wandhöhe (R). Zuerst an Schuppe gerade, zuletzt leicht rechtshaltend zum Ausstieg (mit nR).
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Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  0
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technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:   Richard Scheerer
 Heinrich Kauther
Datum :  8.7.1933
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Zum 1. R beruhigte mich ein 3er Cam (rechts der Kante); 3.R (verlängern) ist (versteckt) kurz vor Linksquerung; 5.R geht stressfrei mit "Panikschlinge"; Ausstieg genussvoll henkelig mit bombigem mittlerem Cam in Lettenloch: Intensive, super Tour mit luftiger -gut gesicherter- Schlüsselstelle.
Nach Angaben von Richard Scheerer hat er den Ausstieg alleine und ungesichert gemacht, weil sich Heinrich Kauther wegen der "übermäßigen Nagelei" abseilte und nicht mehr mitmachne wollte.
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  V: Nordvariante 8-/8 (E2)
  4m links der Talkante über filigrane Strukturen u. Lettenlöcher zu R und gerade weiter zum 4.R
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Ringe:  1
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technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Peter Breitsch
 Robert Breitsch
Datum :  25.6.1988
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für mich u. meine Reichweite für 8- nicht zu machen ;-( (jedenfalls gestern nicht b.d.Hitze).
Derzeit ist der Fels bis zum R nicht sauber, insofern eher vor einer Begehung mal reinseilen.
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  V: Direkter Ausstieg 7+
  Vom letzten Querband gerade weiter z.G.
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Ringe:  1
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technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Dieter Klan
 Romy Gensheimer
Datum :  10.7.1992
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Dädalus 9 (E1)
  Rechts von "Ikarus" zu dessen 5.R.
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Ringe:  4
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technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Andi Ziegler
Datum :  Juni2000
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Eine Linksschleife am dritten Ring hat sich eingebürgert - direkt schwerer. Der 4.R bleibt irgenwie ziemlich lange weit entfernt und dann auch noch spannend einzuhängen :-(
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Ikarus 8-
  Einstieg wie "Normalweg - Nordeinstieg", dann aber rechts der Verschneidung über Wand den R folgend zu Einbuchtung (R). Rechts heraus (R) zu Rissspur (R) u. z.G.
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Ringe:  8
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VII, A0
Erstbegeher:   Ernst Hunsicker
 Udo Daigger
Datum :  2.7.1981
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Ausspreche Anerkennung!
1. und letzter (Doppel-)H saniert.
1. jetzt in zuverlässigerem Gestein, der letzte nun auch toprope- / abbaugeeignet.
Den 6. hab ich mal so "behämmert", dass er besser zu klinken ist.
Der 1. "Ring" ist ein zementierter Normalhaken, ebenso der 7.. Der "8." besteht aus zwei nicht zementierten Normalhaken dicht nebeneinander. Das könnte man mal bereinigen.
Oben raus nochmal kräftig (besonders durch den Seilzug) und schön luftig-intensiv. Man kann aber vorher in der Grotta bianca gut pausieren und die nötigen Griffe und Tritte sind auch sauber.
Der 6.R ist wortwörtlich "beschissen", deshalb klettern die meisten zurück und lenken am 5.R um
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