Dieser Fels steht aktuell auf der Sperrliste !
maximale Höhe: 20m Gipfelbuch vorhanden

Der westliche "4." Turm der Eppenbrunner Altschloßfelsen

Bitte beachten: "Erstbegehungsverbot" (im Bez. auf neue Bohrhaken)!

4 Kommentare
Laut altem Gipfelbuch vor der Benennung nach dem Erstersteiger unter "Johannes Felsen Kaminturm" bekannt.
Auch hier: kaum noch Kletterbetrieb! Meine Vermutung: die einen interessiert es nicht und die anderen passen nicht (mehr) durchs Loch. Ist aber trotzdem immer wieder ein idyllisches Plätzchen dort oben.
Hinten offener AR
Irgendwie stehen solch malerisch pittoreske Türme nicht mehr hoch im Kurs (von den 8 Besteigungen in den letzten vier Jahren ging die Hälfte auf meine Kappe; dafür kommt man selbst bei starkem Regen noch trocken auf den Jeanturm). Wo sind denn die Kletterer abgeblieben, die sich an der Besteigung erhabener Türme in bizarrer Felslandschaft erfreuen können? Ist denn alles nur noch Sport und braucht es nur noch Routen zum Abspulen? Allein die Normalanstiege auf die vier Türme sind doch an sich schon den Weg dorthin wert.

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siehe Eppenbrunner Turm

Jeanturm
Normalweg 2
  Von Süden in großen Kamin und ihn z. G. Nichts für Wohlbeleibte!
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Ringe:  0
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:   Jean Matheis
 Otto Matheis
 Wilhelm Matheis
Datum :  21.6.1924
3 Kommentare
Ergänzungen: a) Nach ausgiebigen Regenperioden wie derzeit wird sogar dieser Kamin innen nass. Zwar noch kletterbar wenn man Reserven hat, man sieht aber aus wie sau wenn man oben ankommt. b) Sooo eng ist das eigentlich nicht (habe sogar mit umgehängter Kameratasche durchgepasst). Man mache zum Vergleich mal den "Scharfen Riss" am Dimturm (innen geklettert).
Im Kamin lassen sich vor dem Durchschlupf Cam 1 u. Cam 2 legen. Bis auf nen achter sollte man sich auch sonst nicht mehr an den Gurt packen, sonst wirds oben bitter. Ist man erst mal in dem dunklen Loch, kann man nicht mehr rausfallen. Irgendwie durchrampfen und dan danach leicht z.G. Vergnügen und Krampf liegen hier nahe beieinander!
Eine von wenigen leichten Touren in der Pfalz welche auch durchaus bei leichtem Regen noch gut geklettert werden kann. Der Kamin selbst bleibt komplett trocken, lediglich im Ausstieg des Kamins wird der Fels etwas nass - dort bieten jedoch auch Wurzeln und Bäume gute Griff- und Sicherungsmöglichkeiten. Zum nachsichern bietet sich ein Baum nach dem Kamin an, wobei der Sicherer unter dem Gipfelüberhang im trockenen sitzen kann. Wie schon in der Routenbeschreibung kurz erwähnt ist die Route allerdings nichts für nicht-Dünne. Etwas Bierbauch dürfte hier schon sehr hinderlich sein.
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  V: Südlicher Einstiegsriss 4
 
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Ringe:  1
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Erstbegeher:   Karl-Heinz Nagel
 Hans Laub
Datum :  6.2.1982
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Pfingstkante
  Von links zur Westkante und den H folgend zu breitem Band unterm Gipfel. Nach rechts und leicht z. G
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Ringe:  8
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technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:   Klaus Ebelshäuser
 Oskar Dahler
 Rolf Ernst
Datum :  4.6.1960
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Mimikry 8-
  Einstieg gemeinsam mit der "Pfingstkante", dann links den R folgend z. G
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Ringe:  5
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Erstbegeher:   Klaus Reinhardt
 Toni Kolb
Datum :  1.3.1990
2 Kommentare
Beim Einhängen des 2. Ringes mal Obacht geben. Direkt über den angeklebten scharfen Kiesel harte, mit weiter Rechtschleife dagegen eher leichte 8- (aber schöner!).
Quasi die Abseilwand des Jean-Turms! Nach einem unglaublich sandigem Beginn folgt eine spitzenmäßige Kletterei an Leisten, Krusten, Kieseln und Waben. Zwei schwere Züge, gut gesichert und absolut senkrecht. Oben ein wenig rechtshaltend zum Abseilring.
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Powerbär 9-
  In der Mitte der NW- Wand erst brüchig, dann über kompakte Wand z. G
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Ringe:  0
davon nachträglich:  -3
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Erstbegeher:   Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
Datum :  1979
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Westlicher Nordriss 3
  Durch den rechten Riß zum "Normalweg"-Kamin
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Ringe:  0
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Erstbegeher:   Hans Laub
 Inge Schlager
Datum :  10.7.1954
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Östlicher Nordriss 4
  Durch den linken Riß zum "Normalweg"-Kamin
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Ringe:  0
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Erstbegeher:   Hans Laub
 Inge Schlager
Datum :  10.7.1954
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Sprung
  Vom Ottoturm ein wenig absteigen und kleinen Sprung zu Absatz
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  1
Erstbegeher:   Jean Matheis
 Otto Matheis
 Wilhelm Matheis
Datum :  21.6.1924
1 Kommentare
Leichter als der Sprung vorne am Eppenbrunner, aber trotzdem ganz schön luftig! Im Falle eines Falles fällt man aber in freie, da ja ein Überhang drunter ist. Auf den Jeanturm angekommen, das Wändchen mit Hilfe von Wurzeln ersteigen.
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