Unsere Bärenbrunner Hütte
100 Jahre Bärenbrunner Hütte
Durch vieler Hände Arbeit, enormem Engagement und kreativen Visionären entstand ein kleines Juwel im Pfälzerwald – unsere PK-Hütte.
Spatenstich 1925
Im Jahre 1921 beschloss die Generalversammlung der Pfälzer Kletterer, das Gelände oberhalb des Bärenbrunnerhofs zu erwerben.
Nach langjährigen Verhandlungen mit dem Besitzer des Hofes wurde das Grundstück am 6. April 1924 für 21 Anilin-Dollar (ein paralleles Notgeld der BASF in Zeiten großer Inflation) gekauft. Bedauerlicherweise wurde dies jedoch nicht im Grundbuch eingetragen.
Rohbau Erdgeschoss
Anfangs bestand das Erdgeschoss aus einem Raum mit Küche und Treppe zu den Schlafräumen. In den damals noch sehr kleinen Keller führte eine Klappe.
Fertiger Rohbau mit Blick aus dem Fenster
In den Anfangsjahren war die Wasserversorgung mithilfe von Kanistern, die an der Quelle befüllt wurden, vom Hüttendienst zu bewältigen. Erst in den sechziger Jahren wurde auf Initiative Karl Mühes eine Wasserleitung von der Quelle zur Hütte gegraben.
Die Stromversorgung wurde über den Bärenbrunnerhof geregelt. Dort musste jedes Mal, wenn die Hütte benutzt wurde, der Strom am Sicherungskasten eingeschaltet werden. Ab den 1970er-Jahren
wurde auch die Innenraumgestaltung durch Karl Mühe mit dem
Erweiterungsbau und dem Errichten der Waschräume geprägt,
wodurch ebenfalls der Keller vergrößert wurde.
Erdarbeiten um die Hütte
Mit Kurt Stegner und Robert Breitsch traten weitere,
prägende Akteure in die Entwicklungsgeschichte unserer PK-Hütte in Aktion.
Ihnen ist unter anderem eine funktionierende Abwasserversorgung und das Errichten einer betonierten Stützmauer, die mit Sandstein verblendet wurde, zu verdanken. Weil es sich gerade anbot, wurde auch gleich der gemauerte Grill mit Rauchabzug in das Bauvorhaben integriert.
Neue Dacheindeckung
Nachdem 1990 Claus Meyer das Amt des Hüttenwarts übernommen hatte, wurde mit Unterstützung von Fred
Sonderschäfer die Stromzufuhr vom Bärenbrunnerhof mit einer neuen Elektroleitung auf den aktuellen Stand gebracht.
Die Dacheindeckung wurde mit Hilfe von Roland Petroveci und
vielen anderen Vereinsmitgliedern erneuert.
Dank Claus Meyer wurden auch die Schlafräume mit den Matratzenlagern neu hergerichtet, die Küche modernisiert, Toilette und Waschräume saniert und vieles mehr.
Seit Michael Meyer im Jahr 2012 das Amt des Hüttenwarts
übernommen hat, werden das Interieur und die Infrastruktur stets optimiert. Eine neue Trinkwasserleitung ist bereits bis zur Grundstücksgrenze realisiert und wird voraussichtlich im Jahr 2027 an das Gemeindewasserwerk Dahn angeschlossen.
Die Hüttenwarte